Graveltour von Nijmegen nach Maastricht: Schotter, Natur und Fun

Mein Mann liebt es, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Dieses Mal hat er eine Graveltour von Nijmegen bis nach Maastricht unternommen. In diesem Artikel verrät er dir, wie die Strecke verläuft, wie der Radweg beschaffen ist und was er unterwegs alles erleben durfte. Von Nationalparks über ehemalige Militärgelände bis hin zu sehenswerten Orten war alles dabei.

Die Idee zu dieser Graveltour

Das Wetter ist traumhaft, ein paar Tage Zeit habe ich auch – was kann man da als Radfahrer unternehmen? Als Rennradfahrer kennt man seine Umgebung gut. Alles im Umkreis von etwa 100 Kilometern ist locker in Reichweite für einen ein- bis zweitägigen Ausflug. Oder vielleicht doch mal wieder ein Flussradweg?

Doch dann spielt mir der YouTube-Algorithmus ein Video in die Playlist und ich lasse mich inspirieren. Die Idee: Mit dem Zug nach Nijmegen, und von dort offroad Richtung Süden, immer entlang der deutsch-niederländischen Grenze bis nach Maastricht. Wie an einer Perlenschnur reiht sich ein Naturschutzgebiet ans nächste. Klingt spannend! Nur eines steht fest: Im Biwaksack in einer Waldhütte schlafen? Nein, danke. Dafür gibt’s schließlich Hotels.

Graveltour Nijmegen-Maastricht
Wie die Graveltour von Nijmegen nach Maastricht wohl wird?

Die Vorbereitungen

Rund 220 Kilometer soll die Graveltour von Nijmegen nach Maastricht lang sein. Kurz bei Komoot gecheckt und beschlossen, das sieht machbar aus. Der besten aller Ehefrauen Bescheid gegeben: „Ich bin dann mal drei Tage unterwegs auf kleinem Gravel-Abenteuer.“ Also, Rad durchsehen, leicht packen für maximal zwei Übernachtungen und Bahntickets organisieren. Die Unterkünfte suche ich spontan unterwegs, schließlich ist es ja keine Urlaubsreise.

Diesmal spare ich mir für die Anreise sogar die Fahrradverpackung. In den Niederlanden gelten verpackte Räder nämlich nicht als Gepäck. Klingt kompliziert, oder? Also buche ich ein Ticket, dazu ein Fahrradticket für NRW und das „Fietsticket“ für den niederländischen Teil. Hoffentlich klappt der Umstieg in Venlo, aber mit ausreichend Puffer sollte das passen. Die Wetter-App verspricht warmes, trockenes Wetter und als Bonus an beiden Tagen stabilen Nordwind. Rückenwind für die ganze Strecke also, perfekt.

Gravelroute Anreise
Auf zur Graveltour von Nijmegen nach Maastricht

Graveltour Etappen

Tag 1: Nijmegen – Venlo (91,5 km)

Start in Nijmegen

Die Anreise verläuft reibungslos, und pünktlich um 11:30 Uhr spuckt mich der Zug in Nijmegen aus. Wie immer geht’s zuerst in die nächste Bäckerei, um Verpflegung für die erste Pause zu besorgen. Dann den Track auf dem Garmin starten und schon geht’s los.

Die Route führt zunächst um das Stadtzentrum von Nijmegen herum. Doch schon nach wenigen Minuten tauche ich in den Groesbeekbos ein, das erste Naturschutzgebiet südlich von Nijmegen. Der Weg orientiert sich grob an der „Liberation Route“, die entlang der niederländisch-deutschen Grenze an die Kämpfe des Zweiten Weltkriegs erinnert. Immer wieder stoße ich auf Hinweistafeln zur „Operation Market Garden“ und ehemaligen deutschen Stellungen, ähnlich wie man es von der Mosel kennt.

Graveltour Nijmegen
Die Gravelroute startet in Nijmegen

Im Wald geht es bergauf und bergab über extra angelegte MTB-Flowtrails, Singletrails und Forstwege. Rund 20 Kilometer feinster Offroad-Mix zaubern mir ein breites Grinsen ins Gesicht.

„Schon jetzt bin ich mir sicher: Das wird eine großartige Tour.“

Durch die Maasduinen

Kurz geht es auf die Straße und hinauf zum „Col de St. Jean“ mit immerhin 3.900 cm Höhe. Ja, du hast richtig gelesen! Danach folgt eine rasante Abfahrt hinunter zur Maas in die Ebene bei Gennep. Wer sich bis hier noch nicht verpflegt hat, wird im hübschen Ortskern bestimmt fündig. Zur Entspannung folgt nun ein ruhiger Abschnitt über Felder und Radwege, bevor es bei Kilometer 36 in den nächsten Nationalpark geht: die Maasduinen.

Col du St. Jean
Es sind wirklich nur 3900 cm

Auf 45 km² wechselt die Landschaft zwischen Kiefernwald, Heideflächen, kleinen Seen und echten Sanddünen. Der Untergrund wird deutlich sandiger, stellenweise tief und kräftezehrend. Asphalt? Fehlanzeige. Dafür Ruhe, Natur und fast keine Menschenseele.

Nach etwa 50 Kilometern habe ich das Gefühl, die Zivilisation längst hinter mir gelassen zu haben. Immer wieder erkenne ich Orte, die mir von Wanderungen mit Annette bekannt vorkommen. Es ist früher Nachmittag, Zeit für eine Pause. Ich finde eine Bank mitten im Wald, lasse mich in der Sonne nieder und vertilge meine Vorräte.

Graveltour Nijmegen nach Maastricht
Die Graveltour führt durch die Natur

Café Pause mit Umplanung

Am Reindersmeer wird der Sand nochmal richtig tief, aber besser trocken und weich als nass und matschig. Insgesamt rollt es gut, ich fühle mich fit und denke mir: Vielleicht schaffe ich heute mehr als geplant. Zwei statt drei Tage? Mal sehen.

Einige Kilometer später sind die Wasserflaschen leer. Ich überlege, ob ich in einem der umliegenden Orte abbiegen muss. Und dann – fast wie bestellt – erscheint hinter einer Kurve ein Schild: Boerencafé. Perfekt! Kaffee, Kuchen, Flaschen auffüllen. 62 Kilometer sind geschafft, die Beine fühlen sich noch gut an. Zeit, den nächsten Abschnitt zu planen.

Gravelroute Pause
Kleine Verschnaufpause zur Stärkung

Ich werfe Booking an. Arcen ist nicht weit, dann wären es auf jeden Fall drei Etappen. Venlo liegt etwa 30 Kilometer entfernt, das wäre dann eine lange zweite Etappe mit rund 120 Kilometern, aber möglich. Ich entscheide mich für Venlo, finde ein B&B und buche.

Durch den Wald nach Venlo

Hinter Arcen begleitet mich der Nationalpark weiter über Felder, Singletrails und durch kleinere Waldgebiete wie die „Schandelosche Heide“ und „Zwart Water“. Schließlich führt mich die Route fast direkt ins Stadtzentrum von Venlo. Mein B&B ist schnell gefunden. Eine Dusche bringt mich wieder auf Kurs und in der Innenstadt finde ich ein Restaurant, das genug Kalorien liefert, um meine Speicher wieder aufzufüllen.

Müde, aber glücklich, falle ich ins Bett und frage mich: Schaffe ich den Rest morgen an einem Stück? Oder sollte ich den Rest doch lieber in zwei Etappen fahren? Mal sehen, was die Beine und das Wetter morgen sagen werden.

Venlo Graveltour
Die 1. Etappe endet in Venlo

Etappe 1: 91,5 km – 6 Stunden – 410 hm – 75% Offroad

Tag 2: Venlo – Maastricht (122 km)

Auf in den Brachter Wald

Der nächste Morgen beginnt wie gewohnt: duschen, packen, aufs Rad. Da das B&B kein echtes Frühstück anbietet, müssen Instantkaffee und ein paar Kekse reichen. Schnell ist alles am Rad verstaut und ich rolle durch Venlo auf der Suche nach einem Bäcker oder Supermarkt. Dort wird Verpflegung gebunkert und die Rückentaschen gefüllt, Zeit also, die Strecke wieder aufzunehmen.

Ich spare mir heute den Abstecher durch die Venloer Heide und den alten Flugplatz und steuere direkt Richtung Süden, raus aus der Stadt. Nach etwa vier Kilometern, am Kreisverkehr hinter dem ehemaligen Grenzübergang Kaldenkirchen, biege ich rechts ab – zurück auf Schotter, zurück in den Wald. Die Route folgt eng an der Grenze und führt mich mitten hinein ins Naturschutzgebiet „Brachter Wald“, ein ehemaliges Militärgelände mit breiten Wegen, weiter Sicht und schöner Natur. Ich finde eine sonnige Bank. Das ist ein perfekter Ort für das nachgeholte Frühstück.

Brachter Wald Graveltour
Durch den Brachter Wald

Schwalmbruch und De Meinweg

Wenig später überquere ich die Swalmener Straße und tauche ein in den „Elmpter Schwalmbruch„. Offene Heideflächen, kleine Seen und gut fahrbare Schotterwege begleiten mich. Immer wieder entdecke ich Markierungen der Wasser-Welten-Premiumwanderwege. Nach Querung der A52 sehe ich Roermond am Horizont und befinde mich bald im Nationalpark „De Meinweg“.

Die Strecke ist abwechslungsreich und überraschend spannend. Sogar Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs finden sich hier mitten im Wald: MG-Bunker, Panzergräben, Infotafeln. Mit geschärftem Blick erkennt man auch die alten Schützengräben nach Westen ausgerichtet. Dazu die Überreste ehemaliger britischer Militäranlagen. Die Gegend kenne ich eigentlich von Radtouren und Wanderungen, aber quer durch die Landschaft ergeben sich völlig neue Perspektiven.

Elmpterwald Graveltour
Hinweistafel mit Elmpterwald Grenzgeschichten

Durch bekanntes Terrain

Die Beine fühlen sich gut an, der Weg rollt und die Zeit vergeht wie im Flug. In Vlodrop ist es Zeit für eine Pause. Ich überquere die Rur auf bekannten Spuren. Wir sind die Rur schon einmal mit Freunden entlang geradelt. Im nächsten Ort finde ich ein Bauernhof-Café. Nach 55 Kilometern und gut dreieinhalb Stunden ist Halbzeit. Noch etwa 65 Kilometer liegen vor mir, aber der Anteil an Wald sinkt. Ich checke die letzte sinnvolle Zugverbindung ab: Abfahrt um 18:30 Uhr. Das heißt: fünf Stunden für die zweite Hälfte. Also: Es wird eine Zwei-Tages-Tour.

Flaschen aufgefüllt, rauf aufs Rad. Die nächsten 30 Kilometer führen über Felder, immer entlang der Grenze. Bei Saeffelen und Spaanshuisken springe ich innerhalb von 200 Metern gleich mehrfach von Deutschland in die Niederlande und wieder zurück. Zum Glück gibt’s keine Grenzkontrollen mehr, das wäre heute nervig. Das Terrain ist nun hügelig, ein ständiger Wechsel aus Feldwegen und kleinen Straßen.

„Ich habe längst den Überblick verloren, ob ich gerade in NRW oder in Limburg unterwegs bin.“

Graveltour von Nijmegen nach Maastricht
Herrliche Strecke zum Graveln

Abstecher nach Valkenburg

Bei Kilometer 85 verlasse ich endgültig Deutschland und der finale Abschnitt beginnt. Die Region ist bekannt aus dem „Amstel Gold Race“, einer der großen Frühjahrs-Klassiker im Radsport. Bei einem früheren Besuch in Valkenburg mit Annette habe ich mir die Gegend schon angesehen. Ich weiß, dass es jetzt wieder hügeliger wird. Anstieg folgt auf Anstieg, die Sonne scheint, aber der Wind ist kühl. Zu warm beim Klettern, zu kalt bei den Abfahrten. Bei Kilometer 105 passiere ich das Shimano Experience Center. Leider habe ich keine Zeit für Kaffee und Kuchen. Hier kann man Räder testen oder geführte Routen fahren.

Valkenburg Graveltour
Abstecher nach Valkenburg

Ich verlasse die geplante Route kurz, um in die Innenstadt von Valkenburg zu fahren: Ein Blick auf den kürzlich eingestürzten Turm muss sein. Und wenn ich schon mal da bin, nehme ich den Cauberg unter die Reifen – einen der legendärsten Anstiege des Rennens. Im kleinsten Gang kurble ich den 12%-Anstieg hinauf und frage mich – wie immer – wie die Profis hier mit Tempo hochrasen können. In Berg en Terblijt stoße ich wieder auf meine Route, rolle hinab, bewundere noch die Höhlenwohnungen im Ort, dann der letzte Anstieg und die finalen zehn Kilometer über Schotter zurück in die Zivilisation.

Maastricht empfängt mich freundlich, aber ich merke: 120 Kilometer über weite Strecken auf Schotter, das war ambitioniert. Am Rathaus mache ich mein Abschlussfoto, decke mich im Bahnhof noch schnell mit Zucker und Snacks ein und dann geht’s pünktlich vor 19 Uhr zurück nach Neuss.

Maastricht Graveltour
Endziel: Maastricht

Etappe 2: 122 km – 9 Stunden – 790 hm – 65% Offroad

Weitere wundervolle Radreisen

Wupperweg: Mein Mann hat aus dem Wupperweg einen Wupper Radweg gemacht. Zwei Tage ist er durch das Bergische Land geradelt und hat dabei viele Eindrücke gesammelt. Er verrät dir, ob sich der Wupperweg für eine Fahrradtour eignet. Soviel sei schon verraten: von Talsperren über Bahntrassen bis hin zur berühmten Bergischen Kaffeetafel ist alles dabei.

Lahnradweg: An sechs Tagen haben wir zahlreiche Burgen und Schlösser bewundern dürfen, sind durch eine traumhafte Landschaft geradelt und haben viele sehenswerte Städte besichtigen können. Ich verrate dir, wie wir uns die Lahnradweg Etappen aufgeteilt haben und stelle dir ein paar Tipps für deine erlebnisreiche Radtour zusammen.

Romantische Straße: Zwei Wochen lang radelten wir auf dem Romantische Straße Radweg entlang und bewunderten dabei neben schöner Landschaften auch Deutschlands schönste Städte. Rothenburg ob der Tauber, Nördlingen, Donauwörth oder Füssen waren nur einige von diesen malerischen Orten. Ich zeige dir, was dich auf der Romantischen Straße erwartet und verrate dir, welche Sehenswürdigkeiten du unterwegs unbedingt besichtigen solltest.

Lohnt sich die Graveltour von Nijmegen nach Maastricht?

Was für eine Strecke! Faszinierend, wie weit entfernt man sich von der Zivilisation fühlen kann – mitten in einer der am dichtesten besiedelten Regionen Europas. Natur pur, geschichtsträchtige Orte, abwechslungsreiche Trails. Vielleicht wären drei Tage für die Graveltour von Nijmegen nach Maastricht entspannter gewesen, aber ich bin zufrieden. Eingestaubt, erschöpft, aber mit einem breiten Grinsen. Absolute Empfehlung!

Graveltour Nijmegen - Maastricht
Die Graveltour von Nijmegen nach Maastricht lohnt sich

Info
Länge: Die Graveltour war insgesamt etwa 213,5 km lang und dauerte ungefähr 15 Stunden.
Höhenmeter: Es gab einen Anstieg von circa 1.610 Höhenmetern und einen Abstieg von etwa 1.170 Höhenmetern.
Schwierigkeit: mittel

Falls du die Graveltour von Nijmegen nach Maastricht auch gerne fahren möchtest, findest du alle Details zu dieser Fahrradtour auf www.komoot.de und kannst sie dort herunterladen.

(Geradelt im Mai 2025)

Tipps rund um die Graveltour

Anreise zur Graveltour

Sowohl der Bahnhof von Nijmegen als auch von Maastricht sind von Deutschland aus gut mit dem Zug zu erreichen. Bitte denke daran, dass du für die Fahrradmitnahme ein zusätzliches Ticket buchen musst. Alternativ kannst du natürlich auch mit dem Auto zur Graveltour anreisen und dann nur die Strecke zwischen Maastricht und Nijmegen mit der Bahn zurücklegen.

Das Fahrradgepäck

Je nachdem, ob du die Graveltour von Nijmegen nach Maastricht in zwei oder drei Etappen absolvierst, solltest du dementsprechend Gepäck einpacken. Das lässt sich am besten in wasserdichte Gepäckträgertaschen verstauen. Sollte dein Fahrrad keinen Gepäckträger besitzen, kannst du dein Gepäck auch in eine Tasche packen, die hinten am Fahrradsattel befestigt wird. In meiner Fahrradpackliste verrate ich dir, wie du alles Wichtige auf deiner Radreise mitnimmst.

Graveltour Unterkünfte

Unterwegs hast du die Möglichkeit, in einem Bed & Breakfast zu übernachten. Wer mag, bucht die Unterkünfte im Vorfeld. Wenn du die Graveltour alleine unternimmst, kannst du aber auch ganz spontan eine Unterkunft buchen. Dann bist du unabhängiger, was die Etappenlängen betrifft.

Pausen und Verpflegung

Für eine Pause findet sich unterwegs immer wieder eine Rastmöglichkeit. Entweder kehrst du in den Ortschaften in einem Café ein oder picknickst in der Natur an einem der Rastplätze oder Bänke. Decke dich dafür in den Ortschaften bei Bäckereien oder Supermärkten mit Essen und Trinken ein.

Graveltour Verpflegung
Verpflegung gibt es ausreichend, wie man sieht

Wie hat dir die Graveltour von Nijmegen nach Maastricht gefallen? Würdest du diese Route gerne selber mal radeln? Kannst du uns auch eine schöne Graveltour empfehlen? Ich freue mich über deine Meinung. Hinterlasse doch dein Feedback unten als Kommentar.

Und falls du jemanden kennst, dem die Graveltour von Nijmegen nach Maastricht ebenfalls gefallen könnte, empfehle doch der Person am besten diesen Beitrag. Oder teile den Artikel ganz einfach in den sozialen Medien, damit auch andere von der erlebnisreichen Gravelroute erfahren. Vielen Dank.

Weitere Inspirationen für schöne Ausflugsziele

Schloss Drachenburg: Wer ein märchenhaftes Schloss in NRW besichtigen möchte, sollte sich nach Königswinter ins Siebengebirge begeben. Hier thront hoch oben auf dem Drachenfels das Schloss Drachenburg. Der Name verspricht Programm, denn hier gibt es noch die Mythen und Sagen samt Drachen und ihrer Drachentöter.

Mons: Belgien? Da denken viele sofort an Brüssel, Brügge oder Gent. Aber es lohnt sich, mal den Blick nach Süden zu richten – genau genommen nach Mons. Eine Stadt, in der gegen Drachen gekämpft wird, das papierhafte Wikipedia erfunden wurde und ein kleiner Affe Glück bringt.

Molenplas: Wir nutzten das schöne Wetter für eine kleine Wandertour auf dem Premium-Wanderweg Molenplas in Limburg. Ich verrate dir, was dich unterwegs erwartet und was es alles zu sehen gibt. Erfahre, wo die höchste Mühle Limburgs steht, welche tierischen Begegnungen möglich sind und wo wir beinahe nasse Füße bekommen hätten.

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2 Gedanken zu „Graveltour von Nijmegen nach Maastricht: Schotter, Natur und Fun

  1. Hallo Alexandra,
    hab den Kommentar jetzt erst gesehen. Die Tour hätte man sicher auch an 3-4 Tagen fahren und dadurch mehr Pausen einlegen und ‚Sight-Seeing‘ betreiben können. Es ist ja unsere Heimatregion und gefühlt haben wir jeden einzelnen Fleck schon mehrfach gesehen und bewandert. (siehe auch die Wanderberichte). Mir ging es eher um den sportlichen Aspekt und das ‚an die Grenzen‘ gehen. Zwei Tage waren daher schon OK. Mental anstrengend ist das nicht wirklich – wenn man den Aspekt, nicht so fit zu sein wie man möchte, ausklammert. Körperlich hat es sich am zweiten Tag etwas gezogen und das Gelände war buckeliger. Das Rumstehen am Bahnhof ist dann auch nicht das Beste. Für nächstes Jahr stehen die Maas oder der Pieterfietspad auf der Liste. Mal sehen, was sich ergibt, vielleicht auch noch mal über die Alpen.
    Grüsse
    Christian

  2. Der Teil durch alte Militärgelände und Naturschutzgebiete hat einen ganz eigenen Reiz. Etwas mehr Pausen hätten der Tour aus meiner Sicht aber gutgetan.
    Menschen, die sich hier erst sprachlich und kulturell einleben, bekommen durch solche Reisen einen ganz anderen Zugang zur Region. War der zweite Tag für dich mental oder körperlich anstrengender?

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