Kempen Sehenswürdigkeiten – diese Highlights erwarten dich in der Thomasstadt

Das neue Jahr begrüßt uns mit Sonnenschein. Daher beschließen wir, am Neujahrstag einen Ausflug nach Kempen zu unternehmen. Wir spazieren durch die historische Altstadt und entdecken dabei die Kempen Sehenswürdigkeiten. Zu bewundern gibt es neben wunderschönen Patrizierhäusern und Fachwerkbauten noch die Burg Kempen und die Propsteikirche St. Martin. Begleite uns auf unserem Bummel durch die hübschen Gassen der Thomasstadt.

Wissenswertes über Kempen

Die Stadt Kempen liegt am Niederrhein im Kreis Viersen, rund 40 Kilometer nordwestlich von Düsseldorf. Die benachbarten Niederlanden sind sogar nur 20 Kilometer entfernt. Einst eine bäuerliche Siedlung, erwuchs Kempen zur Stadt und erhielt 1294 schließlich Stadtrechte. Seine Blütezeit erlebte die Stadt im Spätmittelalter.

Kempen Sehenswürdigkeiten
In Kempen gibt es viel zu entdecken

Wie komme ich nach Kempen?

Anreise mit dem Auto

Anfahrt: Du gelangst nach Kempen über die Autobahn A57/A44 (Ausfahrt Krefeld-Fichtenhain), dann der B9 folgen. Oder aber über die Autobahn A40 (Ausfahrt Kempen).

Parken: Rings um die Altstadt gibt es mehrere Parkplätze. Folge einfach dem ausgeschilderten Parkleitsystem.

Anreise mit der Bahn

Du kannst Kempen auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen, nämlich mit dem Niers-Express. Die Linie R10 fährt von Düsseldorf über Krefeld bis zum Kempener Bahnhof. Von dort aus bist du in 5 Minuten zu Fuß in der Altstadt.

Anreise mit dem Flugzeug

Kempen ist für alle, die von weiter her anreisen, mit dem Flugzeug erreichbar. Hier bietet sich zum einen der Flughafen Düsseldorf und zum anderen der Flughafen Niederrhein in Weeze an. Vom Flughafen aus kannst du dann mit einem Mietwagen oder den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Kempener Altstadt fahren.

Wer war Thomas Kempen?

In der Stadt wird dir immer wieder der gleiche Name über den Weg laufen: Thomas Kempen. Der Mönch, Mystiker und geistliche Schriftsteller wurde 1380 in Kempen geboren. Sein ehemaliges Geburtshaus stand am Kirchplatz. Auf diesem großen Platz ist heute ein Denkmal für Kempens berühmtesten Sohn angebracht. Unter anderem schrieb er das Werk „Die Nachfolge Christi“, das lange Zeit das meistgelesene Buch nach der Bibel war. Im Kulturforum Franziskanerkloster befindet sich das Thomas-Archiv, in dem du weitere Informationen über das Leben und seine Werke erhältst.

Thomas Kempen
Thomas Kempen mit seinem Werk „Die Nachfolge Christi“

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Kempen?

Kempen besitzt einen sehr schnuckeligen Innenstadtkern mit vielen inhabergeführten Geschäften sowie Cafés und Restaurants. Auf einem Rundgang durch die mittelalterliche Altstadt entdeckst du die Sehenswürdigkeiten von Kempen und kannst die hübschen Altbauten bewundern. Überall sind die Häuser liebevoll dekoriert. Zur Jahreszeit passend finden wir momentan abwechslungsreichen und kreativen Weihnachtsschmuck an Fenstern, Türen und auf den Gassen. Bummel durch die Straßen und lass dich von dem charmanten Flair treiben.

Wir betreten die Altstadt durch das sogenannte Kuhtor. Ursprünglich konnte man Kempen durch insgesamt vier Stadttore betreten. Übrig geblieben ist aber nur noch der Torturm des Kuhtores. Falls du dich über den Namen dieses Stadttores wundern solltest: Durch das Kuhtor verlief die alte Viehtrift, auf dem früher das Vieh zu den Weiden getrieben wurde.

Kuhtor in Kempen
Hereinspaziert durch das Kuhtor

Von Patrizierhäusern und Fachwerkbauten geprägte Altstadt

Nun können wir in der Altstadt von Kempen zahlreiche sehenswerte Patrizierhäuser und Fachwerkbauten bewundern. Das größte Bürgerhaus in Kempen ist das Haus Horten. Es wurde 1773 vom Kaufmann Heinrich Horten errichtet, der aus Neuss stammte und sich in Kempen niederließ. Ja, ganz recht: Hierbei handelt es sich um einen Vorfahr der gleichnamigen Kaufhauskette Horten AG. Schon damals wurden in dem Haus Horten Waren, wie zum Beispiel Kaffee, Tee, Öl, Butter und Käse, gelagert und gehandelt.

Die meiner Meinung nach schönste Straße in Kempen ist die Alte Schulstraße. Hier reihen sich kleine hübsche Fachwerkhäuser aneinander. Sie wurden 1609 errichtet und beherbergten wohl damals Handwerker. Eine Schule gab es hier übrigens nie, auch wenn der Name das vermuten lässt. Vielleicht führte dieser Weg aber mal zu einer Schule und trägt daher diesen Namen.

Gleich um die Ecke findest du auf der Tiefstraße 13 eines der ältesten Fachwerkhäuser Kempens. Das Gebäude mit seinem auskragendem Obergeschoss stammt aus dem Jahr 1513. Gegenüber steht ein zwar jüngeres Fachwerkhaus (immerhin erst 1648 erbaut), aber ebenso hübsch anzuschauen.

Nennenswert ist auch das Haus Nievenheim. Es ist das erste ganz aus Stein gebaute Wohnhaus der Stadt. Das spätgotische Gebäude wurde 1524 in der Nähe der Turmmühle errichtet.

Schulstraße in Kempen
Die malerische Schulstraße

Rund um den Buttermarkt

Innerhalb der Stadtmauern befinden sich diverse großzügige Plätze. Besonders auffallend ist der alte Marktplatz, der Buttermarkt. Hier stand auch das alte Rathaus, das nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg durch einen Neubau ersetzt wurde. Straßencafés und Restaurants mit Außengastronomie lassen den Buttermarkt gerade im Sommer zu einem belebten Platz werden.

Am Ende des Buttermarktes steht das Haus Witthoff – Peerbooms aus dem Jahr 1714. Im Hinterhof befand sich früher in einem Anbau ein mächtiger Backofen. Noch heute befindet sich in dem Café Peerbooms eine Bäckerei.

Buttermarkt in Kempen
Am Buttermarkt findest du Cafés und sogar ein Kino

Rund um die Propsteikirche

Herzstück der Kempener Altstadt ist die Propsteikirche St. Marien. Die gotische Hallenkirche wurde um 1200 errichtet und im Laufe der Jahrhunderte erweitert. Rund um die Kirche herum kannst du einige hübsche Häuserzeilen bewundern. Hinter der Propsteikirche steht das „Vatikänchen“. Über dessen Giebel ragt eine Wetterfahne empor, die den schreibenden Thomas von Kempen darstellt.

Wenn du den Kreis um die Kirche größer ziehst, wirst du weitere besondere Gebäude entdecken, wie zum Beispiel das Fachwerkhaus Haus Schmitz. Nicht weit davon entfernt steht das Haus Hüskens-Weinforth oder auch „Das Steinerne Haus am Markt“ genannt. Das Gebäude mit den Treppengiebeln gehörte einst zu einem Hospitalkomplex, in dem Pilgern, obdachlosen, älteren und kranken Bürgern Obdach geboten wurde. Heute bietet es dir Speis und Trank.

Propsteikirche Kempen
Haus Schmitz, dahinter der Kirchturm der Propsteikirche
Haus Hüskens-Weinforth Kempen
Das steinerne Haus Hüskens-Weinforth

Kempen und seine Klöster

Frauenkloster St. Anna

In Kempen befanden sich früher zwei Klöster. Eines davon war das Frauenkloster St. Anna. 1422 schlossen sich Kempener Frauen zu einer frommen Lebensgemeinschaft zusammen, so ähnlich wie die Beghinen in Flandern. Einen großen Beginenhof kannst du zum Beispiel in Leuven besichtigen. Später entstand aus der Lebensgemeinschaft ein Franziskanerkloster, das jedoch 1802 aufgegeben wurde. Zu sehen ist heute noch das Torhaus, in dem die Schwestern ihre Gerätschaften abstellten. Sie verdienten nämlich ihren Lebensunterhalt mit Ackerbau, Viehzucht, Weben und Spinnen.

Franziskanerkloster

In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts entstand in Kempen ein Franziskanerkloster, das jedoch 1802 aufgelöst wurde. Heute ist in dem ehemaligen Franziskanerkloster ein Kulturforum untergebracht. Dieses beherbergt das Städtische Kramer-Museum, die Stadtbibliothek und das Thomasarchiv. Bei der dazugehörigen Klosterkirche, der Paterskirche, handelt es sich um die größte Saalkirche am Niederrhein. Sie ist innen mit Barock ausgestattet und es finden regelmäßig klassische Konzerte in ihr statt. Außerdem befindet sich in der ehemaligen Klosterkirche das Museum für Niederrheinische Sakralkunst.

Gleich neben dem ehemaligem Franziskanerkloster steht das Haus Franziskus. Hier wohnte eine „geistliche Mutter“, die gemeinsam mit mehreren Mägden die Wäsche für die Ordensleute machte.

Franziskanerkloster Kempen
Das ehemalige Franziskanerkloster

Tipp
Im Rokokosaal im Kulturforum Franziskanerkloster können sich Heiratswillige das Ja-Wort geben.

Städtisches Kramer-Museum
Burgstraße 19
47906 Kempen
www.kempen.de

Öffnungszeiten:
Di – So von 11:00 – 17:00 Uhr
Do von 11:00 – 18:00 Uhr
Preise: 2 EUR pro Erw., 1 EUR ermäßigt

Kempen und seine Stadtbefestigung

Kempen besitzt noch Reste seiner alten Stadtmauer. Spaziere an ihr entlang, auf deren Außenseite sich heute Grünflächen befinden. Einst wurde die fast kreisförmige Stadtbefestigung von zwei Wassergräben umschlossen. In die Stadtmauer fügt sich auch ein sogenanntes Gartenhaus ein. An der Stadtmauer angrenzend befanden sich nämlich früher Obst- und Gemüsegärten. Während im Erdgeschoss die Gartengeräte aufbewahrt wurden, konnte die Familie im ersten Stockwerk den Ausblick auf den gepflegten Garten genießen.

Gartenhaus Kempen
Gartenhaus an der Stadtmauer

Aber nicht nur Gartenhäuser, sondern auch Wehrtürme und sogar eine Windmühle zierten die mittelalterliche Stadtbefestigung. Diese sollte die Mehlversorgung im Falle einer Belagerung sichern. Die Turmmühle steht noch heute, im Gegensatz zum Ellentor, das sich direkt neben der Mühle befand.

Ein weiteres stattliches Stadttor stand auf der Südseite, nämlich das Peterstor. Von zwei Türmen flankiert gab es ein Vortor, durch das man über eine Brücke zum Haupttor gelangte. Den Weg weiter folgend gelangt man dann zur Kapelle St. Peter, dem ältesten Gotteshaus des Kempener Landes. Einzig einer der beiden Türme, der Petersturm, steht auch heute noch. In der Nähe des Turms ist in einer Vitrine ein Modell der kompletten Toranalage ausgestellt.

Turmmühle Kempen
Die Turmmühle ist Teil der Stadtbefestigung

Die Burg Kempen – kurkölnische Landesburg

Neben all den Klöstern und den bezaubernden Bürgerhäusern besitzt Kempen auch eine Burg, genauer gesagt eine kurkölnische Landesburg. Diese wurde nach der verlorenen Schlacht von Worringen (1288) vom Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwerden im 14. Jahrhundert in Auftrag gegeben, um das Kempener Land zu verteidigen. Die Burg Kempen mit seinen runden Türmen besitzt einen fast dreieckigen Grundriss und ist umgeben von einem Wassergraben.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Befestigungsburg in ein kurfürstliches Schloss umgebaut. Ende des 19. Jahrhunderts war in der Burg das Gymnasium Thomaeum untergebracht. Heute beherbergt es das Kreis- und Stadtarchiv. Eine weitere kurkölnische Anlage kannst du übrigens in Krefeld bewundern: nämlich Burg Linn.

Burg Kempen
Die kurkölnische Landesburg in Kempen

Stadtführungen durch die Altstadt von Kempen

Wenn du gerne eine geführte Tour mit vielen Hintergrundinformationen durch die historische Altstadt von Kempen unternehmen möchtest, hast du dazu folgende Möglichkeiten:

  • Jeden ersten Samstag von April bis November um 15 Uhr, 1,5 Stunden, Gebühr 4 EUR
  • Jeden dritten Freitag von April bis September um 20 Uhr und von Oktober bis Dezember um 18 Uhr, Gebühr 5 EUR

Bitte beachte, dass du dich bis zum jeweiligen Vortag beim Kulturamt der Stadt Kempen anmelden musst. Treffpunkt ist das Kulturforum Franziskanerkloster.

Kempen Veranstaltungen

In Kempen finden die folgenden Veranstaltungen regelmäßig statt:

Altstadtfest
Zeitgleich mit dem Altstadtfest mit abwechslungsreichem Bühnenprogramm und Unterhaltung durch Straßenkünstler finden auf der Kempener Burgwiese die Internationalen Highland-Games statt. Auf unserer Radtour auf dem Erft-Radweg haben wir in Kerpen mal solche ungewöhnlichen Spiele gesehen.

St.-Martins-Zug
Wusstest du eigentlich, dass in Kempen der größte St.-Martins-Zug Deutschlands stattfindet? Seit 1884 ziehen jährlich am 10. November tausende von Kempener Schülern mit ihren selbstgebastelten Laternen singend durch die dunklen Straßen der Altstadt. Vor der Burg Kempen wird anschließend ein großes Feuerwerk gezündet. Auf dem Buttermarkt findest du übrigens eine Martins-Skulptur, die an diesen Brauchtum erinnert.

Rosenmontagszug
Dagegen findet der Rosenmontagszug in Kempen nur alle drei Jahre statt.

Martins-Skulptur Kempen
Die Martins-Skulptur auf dem Buttermarkt

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Kempen

Burg Linn
Besichtige die Burg Linn in dem historischen Ortskern Krefeld-Linn. Sie ist eine der ältesten und besterhaltenen Burgen am Niederrhein.

Premium-Wanderweg Nette Seen
Wie wäre es mit einer Wanderung an den Nette Seen im Naturpark Maas-Schwalm-Nette? Die Wanderroute verläuft durch ein Gebiet, das geprägt ist von vielen Seen und Wasserlandschaften.

Hülser Berg
Rund um den Hülser Berg gibt es viele schöne Wandermöglichkeiten. Bei der Gelegenheit kannst du auch eine Fahrt mit der Schluff Bahn einplanen, einer historischen Dampfeisenbahn.

Niederrheinisches Freilichtmuseum
Besuche doch das Niederrheinische Freilichtmuseum in Grefrath und lerne bei der Besichtigung der Fachwerkhäuser die bäuerlich-handwerkliche Kultur des Niederrheins kennen. Im Winter kannst du in Grefrath übrigens auf einer Eisaußenfläche Schlittschuh laufen.

Fahrradtouren
Rund um Kempen bieten sich dir viele wundervolle Fahrradrouten, wie zum Beispiel der Grenzsteinweg (ca. 36 km) oder die Naturroute (ca. 35 km). Wer gerne längere Strecken mit dem Rad unterwegs ist, kann den Kempen-Arcen-Rundweg (ca. 64 km) oder die Rundtour Natur- und Badeseen (ca. 60 km) wählen.

Lohnt sich ein Besuch von Kempen?

Meiner Meinung nach lohnt es sich auf jeden Fall, Kempen einmal zu besuchen. Hier lässt sich sehr gut eine Sightseeingtour durch kopfsteingepflasterte Gassen mit einer Shoppingtour verbinden. Und anschließend kannst du dich in einem der Cafés stärken, bevor du dich wieder auf den Heimweg machst.

Wie hat dir die historische Thomasstadt gefallen? Welche der Kempen Sehenswürdigkeiten findest du am interessantesten? Verrate es mir doch bitte unten in den Kommentaren!

Kempen Altstadt
Hübsche Häuserzeile am Kirchplatz

(Besichtigt im Januar 2022)

Weitere Inspirationen für unser schönes Deutschland

Vohburg an der Donau: Begleite mich auf meinem Stadtrundgang durch Vohburg an der Donau und erfahre beim Besichtigen der Sehenswürdigkeiten, wer Agnes Bernauer war und was ihr in Vohburg widerfahren ist.

Schloss Dankern: Im Emsland gibt es den Freizeitpark Schloss Dankern mit der Möglichkeit, sich ein kleines Ferienhaus zu mieten. Für unsere Kinder immer wieder ein Erlebnis, da ihnen hier viel Abwechslung geboten wird. Erfahre, was genau du im Ferienzentrum Schloss Dankern alles erleben kannst.

Spalt: Die Hopfen- und Bierstadt Spalt bietet Besuchern nicht nur eine geschichtsträchtige Altstadt, sondern auch fantastische Ausflugsmöglichkeiten in der idyllischen Hügellandschaft. Ich zeige dir, welche bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten Spalt zu bieten hat.

Hattingen: Kennst du schon die bezaubernde Altstadt von Hattingen? Dort kannst du fast 150 wundervolle Fachwerkhäuser bewundern. Ich verrate dir, was Frau Holle mit der ehemaligen Tuchmacherstadt zu tun hat. Erfahre außerdem, warum der Kirchturm schief ist, woher das Bügeleisenhaus seine Bezeichnung hat und was es mit dem Spruch „Darauf trinken wir einen!“ auf sich hat.

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