Last Updated on 22. September 2025 by Netreisetagebuch
Da, wo sich das sanfte Lahntal durch grüne Hügel schlängelt und Fachwerkromantik auf Industriegeschichte trifft, entdecken wir die Wetzlar Altstadt. Wir begeben uns auf die Spuren von Goethe und besichtigen das Lottehaus sowie das Jerusalemhaus (beides wichtige Stationen für die Entstehung des Werkes „Die Leiden des jungen Werthers“). Außerdem erkunden wir die mittelalterliche Altstadt mit ihren zahlreichen Fachwerkhäusern und unternehmen lustige Fotoexperimente im Leitz-Museum. Ich verrate dir, welche interessanten Wetzlar Sehenswürdigkeiten bei unserem Städtetrip auf uns warten.
Wo liegt Wetzlar? Wissenswerte Infos

Wetzlar gehört zum Lahn-Dill-Kreis und liegt mitten in Hessen, nicht weit von Gießen entfernt. Schon die Römer hinterließen in der Umgebung ihre Spuren, denn der Limes, die alte Grenze des Römischen Reiches, verlief ganz in der Nähe. Im Mittelalter wurde Wetzlar zur freien Reichsstadt und erhielt 1180 das Stadtrecht. Von 1693 bis 1806 war Wetzlar Sitz des Reichskammergerichts, des höchsten Gerichts des Heiligen Römischen Reichs.
Später prägte die Industrialisierung die Stadt. Sie entwickelte sich im 19. und 20. Jahrhundert zu einem Zentrum der Optik- und Feinmechanikindustrie. Besonders bekannt wurde Wetzlar durch die Firma Leitz, die 1914 die erste Leica-Kleinbildkamera entwickelte. Dies war ein echter Meilenstein in der Fotogeschichte. In den mittelalterlichen Gassen der Wetzlar Altstadt spiegelt sich die bewegte Geschichte wider: Fachwerkhäuser, hübsche Plätze und ein Dom, der nie ganz fertig wurde, aber gerade deshalb so charmant ist.
Wie gelange ich in die Wetzlar Altstadt?

Um die Wetzlar Sehenswürdigkeiten zu erreichen, stehen dir mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:
Anreise mit dem Auto
Du erreichst die Altstadt von Wetzlar über die Autobahnen A5 (Frankfurt-Kassel), A3 (Köln-Frankfurt) oder A45 (Dortmund-Hanau). Im Zentrum angekommen, folgst du für einen freien Parkplatz am besten dem Parkleitsystem.
Anreise mit der Bahn
Der Bahnhof Wetzlar liegt etwa einen Kilometer von der Wetzlar Altstadt entfernt. Er ist mit verschiedenen Regionalbahnen und Regionalexpressen von Frankfurt, Gießen oder Koblenz erreichbar, zu denen du mit einem ICE gelangst.
Anreise mit dem Flugzeug
Solltest du von weiter her anreisen, dann gelangst du zu den Wetzlar Sehenswürdigkeiten am besten mit dem Flugzeug. Der internationale Flughafen Frankfurt am Main liegt etwa 75 Kilometer entfernt. Von dort aus erreichst du die Wetzlar Altstadt entweder mit einem Mietwagen oder den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Anreise mit dem Fahrrad
Wir fahren jedoch ganz sportlich mit dem Fahrrad in die Wetzlar Altstadt. Denn Wetzlar liegt am Lahnradweg, der uns die Möglichkeit bietet, eine mehrtägige Radreise mit einem interessanten Städtetrip zu verbinden.
Goethe in Wetzlar
Da Wetzlar Sitz des Reichskammergerichts war, kamen Juristen, Beamte und Gelehrte aus allen Teilen des Reiches in die Stadt. Unter ihnen auch Johann Wolfgang von Goethe, der 1772 als Praktikant hierher kam. Während seiner Zeit in Wetzlar verliebte er sich unglücklich in Charlotte Buff, der Tochter des Deutsch-Ordens-Amtsmannes, die zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits verlobt war. Diese Erfahrung verarbeitete er in seinem berühmten Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“.

Wetzlar Sehenswürdigkeiten
Die mittelalterliche Altstadt von Wetzlar lädt geradezu zu einem Erkundungsgang ein. Wir unternehmen einen Stadtbummel und entdecken dabei zahlreiche schöne Plätze, romantische Fachwerkhäuser und geschichtsträchtige Orte. Ich zeige dir jetzt die Highlights der Wetzlar Sehenswürdigkeiten:
Wetzlarer Dom – Unvollendet und doch einzigartig
Wir starten unseren Rundgang durch die Wetzlar Altstadt am Wahrzeichen der Stadt: dem Wetzlarer Dom. Er wurde im 13. Jahrhundert begonnen, aber nie vollständig fertiggestellt. Aus Geldmangel stellte man die Bauarbeiten im 15. Jahrhundert ein. Und so präsentiert sich uns ein Kirchengebäude, das unterschiedliche Baustile und -formen aufweist. So lassen sich romanische und früh- und spätgotische Baustile erkennen.
„Ich finde, dass gerade diese Mischung den Wetzlarer Dom ganz besonders interessant macht.“
Übrigens wird der Dom seit 500 Jahren von den beiden christlichen Konfessionen simultan genutzt.

Domplatz – Alles in Butter
Direkt gegenüber des Doms steht die Hauptwache. Sie wurde 1861 errichtet und stammt somit aus Wetzlars preußischer Zeit. Ursprünglich diente sie dem 8. Rheinischen Jägerbataillon als Wachstation, bevor sie bis 1972 das Domizil der Schutzpolizei war. Heute wacht hier allenfalls der Kellner, denn die Hauptwache beherbergt inzwischen ein Restaurant.
Wusstest du, dass der Domplatz früher „Buttermarkt“ genannt wurde? Das liegt daran, dass auf diesem Platz im Mittelalter hauptsächlich der Butterhandel stattfand. Am Platz steht noch heute ein städtisches Kaufhaus aus dem 14. Jahrhundert, in dem jeder Kaufmann seine Waren wiegen und versteuern lassen musste. An der Hauswand hängt die „Wetzlarer Elle“, ein mittelalterliches Maß. Damals war es üblich, an Marktplätzen ein solches „Standard-Maß“ zu platzieren, nach dem sich alle Händler zu richten hatten.

Ehemaliges Reichskammergericht
Vom Domplatz aus gelangen wir auch gleich zum Fischmarkt. Der Platz ist umgeben von historischen Gebäuden. Besonders nennenswert ist das Gebäude Fischmarkt 13. Es wurde im 14. Jahrhundert als Rathaus erbaut. Doch ab 1690 beherbergte es das ehemalige Reichskammergericht. Kaiser Maximilian I. gründete 1495 das Reichskammergericht als oberstes Gericht des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Ab 1690 tagte es in Wetzlar und zwar bis zum Ende des Alten Reichs 1806. Johann Wolfgang von Goethe trat hier im Reichskammergericht seine Praktikantenstelle an. Heute ist in dem rot verputzten Fachwerkgebäude ein Café untergebracht. Falls du mehr über das ehemalige Reichskammergericht erfahren möchtest, empfehle ich dir einen Besuch des Reichskammergerichtsmuseums.
Tipp: Bewundere auch die restlichen Fachwerkhäuser auf dem Fischmarkt, bevor du deinen Stadtrundgang fortsetzt.

Lottehof – Liebesgeschichte mit Literaturwert
Für uns geht es zurück über den Domplatz und anschließend durch die Pfaffengasse, bis wir den Lottehof erreichen. Hier steht das Lottehaus, das ehemalige Verwaltungsgebäude des Deutschordenshauses. Es ist außerdem das Geburts- und Wohnhaus von Charlotte Buff („Lotte“). Heute beherbergt der Lottehof gleich drei Museen:
Besichtigt werden kann das Lottehaus, in dem wir die original Wohnräume mit Einrichtungsgegenständen besichtigen können. Außerdem können wir im Lottehaus eine umfangreiche Sammlung an Ausgaben des Werkes „Die Leiden des jungen Werthers“ aus aller Welt in allen möglichen Sprachen bewundern.

Im Nachbargebäude befindet sich das Viseum. Dieses Industriemuseum befasst sich mit dem Thema ‚Optik‘. An vielen Mitmach-Stationen wird das Thema begreif- und erlebbar gemacht. Leider sind derzeit etliche der Objekte nicht intakt und befinden sich in der Reparatur. Doch dafür ist der Eintritt auch entsprechend reduziert.
In der ehemaligen Zehntscheune ist das Stadtmuseum von Wetzlar untergebracht. Hier befinden sich zahlreiche Ausstellungsstücke zur Geschichte des Doms und der Stadt. Neben Sammlungsstücken aus dem Mittelalter besitzt das Museum auch archäologische Funde der Stadt. Anlässlich des 100-jährigen Bestehens von Leica gibt es in der Technikabteilung unter anderem eine Menge an Kameras und Miskroskopen von Leica zu bewundern. Eintritt in das Stadtmuseum erhältst du gegen eine Spende.

Kornmarkt – Vom Handelsplatz zum Altstadtjuwel
Nachdem wir die verschiedenen Museen im Lottehof besucht haben, begeben wir uns wieder auf die Erkundung der weiteren Wetzlar Sehenswürdigkeiten. Als nächstes besuchen wir den Kornmarkt. Wie der Name schon verrät, war dies der Handelsplatz für Getreide und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse.
Am Kornmarkt gibt es gleich mehrere Gebäude zu bestaunen. Zum einen steht hier das ehemalige Theater, Ball- und Gasthaus „Zum Römischen Kaiser“. An der Fassade ist die Figur von Kaiser Franz I. angebracht. Wenn du deinen Blick zum Brunnen wendest, entdeckst du dahinter das schnuckelige Fachwerkhaus „Zur Sonne“ mit seinem reich verzierten Fenstererker.
Wer jetzt gerne eine Pause einlegen möchte, der hat die Möglichkeit, in eines der Restaurants am Kornmarkt einzukehren und sich etwas auszuruhen.

Reichskammergerichtsmuseum
Nach dieser Pause kannst du gestärkt weiter die Wetzlar Altstadt entdecken. Als nächstes widmen wir uns dem Reichskammergerichtsmuseum. Über einhundert Jahre tagte das Reichskammergericht in Wetzlar, nachdem es zuvor seinen Sitz in diversen anderen Städten hatte. Im Reichskammergerichtsmuseum erfahren wir, wie das Reichskammergericht entstanden ist und wie es sich im Laufe der Zeit entwickelt hat. Garniert wird dies mit der ein oder anderen Anekdote beziehungsweise interessanten Begebenheit. Ausgestellt werden zahlreiche historische Dokumente und Schriften zur Rechtssprechung sowie Möbel und Plastiken aus damaliger Zeit. Das Reichskammergerichtsmuseum ist in einem Kameralenpalais untergebracht, dem sogenannten „Avemannschen Haus“. Eintritt in das Reichskammergerichtsmuseum erhältst du auch hier gegen eine Spende.

Schillerplatz – Ein Platz mit literarischem Erbe
Der Schillerplatz scheint ein regelrechter Treffpunkt zu sein. In seiner Mitte stehen die Tische der umliegenden Bars und Cafés. Hier am Platz befindet sich das ehemalige Franziskanerkloster. Der gelbe gotische Bau wurde im 13. Jahrhundert errichtet und beherbergt heute die Musikschule. Außerdem ist der Schillerplatz umgeben von einem sehenswerten Fachwerkhausensemble. Bei einem dieser Häuser handelt es sich um das sogenannte Jerusalemhaus.

Jerusalemhaus – Schauplatz von Werthers Tragödie
In dem rot-weißen Fachwerkhaus am Schillerplatz wohnte einst der Legationssekretär Karl Wilhelm Jerusalem zur Miete. Sein tragischer Selbstmord am 30. Oktober 1772 inspirierte Goethe damals zu seinem Werk „Die Leiden des jungen Werthers“. Zu besichtigen gibt es im Jerusalemhaus die beiden Räume, die Wilhelm einst bewohnte. Hier sind neben den Möbeln auch eine Nachbildung der Reisepistole zu sehen, mit der er sich erschossen hat. Übrigens kannten sich Goethe und Jerusalem bereits aus dem Studium in Leipzig. Eine freundliche Museums-Mitarbeiterin erzählt uns anschaulich die tragische Geschichte von Wilhelm sowie die Umstände, die zu seinem Tod geführt haben. Auch wenn das Museum wirklich sehr klein ist, lohnt sich ein kurzer Besuch dennoch.
Tipp: Um in das Jerusalemhaus hineinzugelangen, musst du bei „Museums-Verwaltung“ klingeln.

Eisenmarkt – Ein Platz mit Geschichte
Die Wetzlar Altstadt besitzt mehrere Plätze. Dazu zählt neben dem Korn- und dem Fischmarkt auch der Eisenmarkt. Besonders auffallend ist hier das spätgotische Fachwerkhaus hinter dem Brunnen. Rechts auf der Ecke steht das Fachwerkhaus „Zur Alten Münz“. Der Name erinnert an die Münzprägestätte, die hier vorher stand.

Leica-Fotospot: Legendäre Perspektive
Wenn du am Schillerplatz bist, halte doch Ausschau nach dem Leica-Fotopunkt auf dem Boden. Der zeigt nämlich die Stelle an, von der aus das erste Bild mit der Ur-Leica gemacht wurde. Die erste Kleinbildkamera der Welt wurde 1913/1914 von Oskar Barnack entwickelt und natürlich wollte er die Kamera auch entsprechend testen. Wir versuchen, dieses „Ur-Foto“ mit unserem Handy nachzustellen. Das stellt sich allerdings als recht schwierig dar, weil das Fotoformat früher ein ganz anderes war als heute.
Nach diesem kleinen Foto-Experiment schlendern wir anschließend durch die Krämerstraße, in der sich zahlreiche kleine Boutiquen und Geschäfte aneinanderreihen.

Altes Rathaus – Liebe trifft Geschichte
Als wir die Weißadlergasse zum Alten Rathaus entlang spazieren, fühle ich mich mit den bunten Häusern in die Zeit von Goethe zurückversetzt. Ob er wohl auch einst hier entlanglief und dabei verträumt an „seine“ Lotte dachte?
Am Ende der Straße steht das Alte Rathaus. Es wurde 1782 ursprünglich als Archivgebäude für das Reichskammergericht errichtet. Doch es beherbergte später auch das Kreisgericht, das Amtsgerichts und von 1911 bis 1996 das Rathaus von Wetzlar. Heute können sich hier Brautpaare trauen lassen. Außerdem ist in den Räumlichkeiten das Historische Stadtarchiv untergebracht.

Alte Lahnbrücke – Verbindung über Jahrhunderte
Von der Wetzlar Altstadt aus gelangt man über die Alte Lahnbrücke auf die andere Uferseite. Sie wurde 1288 erstmals erwähnt. Ursprünglich befanden sich auf beiden Seiten der siebenbogigen Brücke Tortürme. Als Teil des mittelalterlichen Handelsweges von Frankfurt nach Köln war die steinerne Brücke von großer Bedeutung. Heute verbindet sie die Altstadt mit der Neustadt und gewährt Spaziergängern eine wundervolle Stadtansicht. Übrigens gilt die Alte Lahnbrücke als eine der ältesten noch erhaltenen Brücken in Hessen.

Hospitalkirche – Zeugin sozialer Fürsorge
Als wir die Alte Lahnbrücke überqueren, erreichen wir am anderen Ende die Hospitalkirche. Die kleine gelbe Saalkirche liegt malerisch am Ufer der Lahn und wurde im 18. Jahrhundert im Rokoko-Stil erbaut. Sie soll von innen wohl sehr schön sein, doch leider ist sie geschlossen. In dem dazugehörigen ehemaligen Hospital aus dem 13. Jahrhundert wurden einst Arme, Behinderte und Kranke versorgt. Außerdem fanden Pilger hier eine Herberge.
Auf dem kleinen Platz in der Nähe der Hospitalkirche steht ein übergroßes Modell einer Minox Kamera. Da werden Erinnerungen wach.

Ernst-Leitz Museum – Wetzlars Welt der Bilder
Außerhalb der Wetzlar Altstadt befindet sich die Leica-Welt. Dort erfährst du im Ernst-Leitz-Museum alles über die Unternehmensgeschichte der Familie Leitz. Die Ernst Leitz Werke hatten 1924 ihren Durchbruch mit der Kleinbildkamera, deren Prototyp schon 1914 von dem Mitarbeiter Oskar Barnack konstruiert wurde: die sogenannte Ur-Leica. Ausgestellt werden in dem Museum die unterschiedlichen Kameras, Objektive, Ferngläser, Mikroskope und vieles mehr.
Aber am lustigsten sind die Fotostationen, an denen man Fotoexperimente machen kann. Da stehen zum Beispiel Windmaschinen bereit, verschiedene farbige Hintergründe und Spiegel, um sich selber in Szene zu setzen und interessante Fotos mit einer Leica-Kamera zu erstellen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, Selfies mit unterschiedlicher Lichtgestaltung auszuprobieren. Alle Aufnahmen können anschließend heruntergeladen und so mitgenommen werden. Wir haben jedenfalls eine Menge Spaß beim Ausprobieren und lernen viele Effekte kennen. In der Leica-Erlebniswelt kann man außerdem einen Blick in die Leica Manufaktur werfen und die einzelnen Produktionsschritte verfolgen.

Weitere Wetzlar Sehenswürdigkeiten
Palais Papius
In direkter Nachbarschaft zum Reichskammergerichtsmuseum befindet sich das Palais Papius. In dem stattlichen Stadthaus ist die Sammlung von Lemmers-Danforth untergebracht, eine Sammlung von Wohnkultur aus Renaissance und Barock.
Michaelskapelle
Südlich des Domchores steht die Michaelskapelle. Die Doppelkapelle stammt von 1250 und wurde damals als ehemalige Bauhütte des Domes genutzt.
Burgruine Kalsmunt
Außerhalb der Wetzlar Altstadt ragt die Burgruine Kalsmunt über der Stadt auf. Von der ehemaligen Reichsburg ist noch der Bergfried erhalten geblieben, der bestiegen werden kann.
Weitere Ausflugsmöglichkeiten in Hessen
Limburg an der Lahn: Limburg an der Lahn zählt für mich zu den schönsten Städten in Deutschland. Ich zeige dir, welche Sehenswürdigkeiten es in der Bischofsstadt Limburg an der Lahn zu bewundern gibt. Erfahre mehr über die Stadt, in der Schinderhannes gefangen gehalten wurde. Außerdem verrate ich dir, was Limburg mit Köln zu tun hatte und was das Limburger Maß ist.
Marburg: Die Universitätsstadt Marburg ist einfach märchenhaft. Von der Unterstadt über die Oberstadt bis hinauf zum Schloss gibt es zahlreiche interessante Sehenswürdigkeiten zu bewundern, wie zum Beispiel das Marburger Schloss, die alte Universität oder das Rathaus am Marktplatz.
Braunfels: Der Ort ist ein echtes Kleinod, das überhaupt nicht von Touristen überlaufen ist. Dabei gibt es an jeder Ecke wundervolle Fotomotive. Mittelpunkt ist der hübsche kleine Marktplatz mit dem Brunnen. Das Highlight des Ortes ist jedoch das Schloss Braunfels, das wir schon von Weitem sehen konnten.
Museen in Wetzlar
Du hast die Wetzlar Altstadt ausgiebig erkundet und möchtest noch mehr erleben? Dann kann ich dir einen Besuch eines der unterschiedlichen Museen in Wetzlar empfehlen. Sie lohnen sich nicht nur bei schlechtem Wetter:
- Lottehaus, Lottestraße 8-10, 35578 Wetzlar
- Jerusalemhaus, Schillerpl. 5, 35578 Wetzlar
- Reichskammergerichtsmuseum, Hofstatt 19, 35578 Wetzlar
- Viseum, Lottestraße 8-10, 35578 Wetzlar
- Stadtmuseum, Lottestraße 8-10, 35578 Wetzlar
- Sammlung von Lemmers-Danforth, Kornblumengasse 1, 35578 Wetzlar

Wetzlar Stadtführungen
Du möchtest die Wetzlar Sehenswürdigkeiten gerne in Begleitung eines Ortskundigen besichtigen und dabei interessante Informationen über die Stadtgeschichte erfahren? Dann solltest du an einer Stadtführung teilnehmen. Die Tourist Information bietet täglich geführte Rundgänge durch die Wetzlar Altstadt an. Treffpunkt ist am Stadtmodell am Dom. Weitere Infos findest du auf der Homepage der Tourist Information.
Veranstaltungen in Wetzlar
In Wetzlar finden regelmäßige Veranstaltungen statt, die zahlreiche Besucher in die Wetzlar Altstadt locken. Verbinde doch eine der folgenden Events mit deinem Erkundungstrip der Wetzlar Sehenswürdigkeiten:
Wetzlarer Festspiele
Im Sommer dürfen sich die Bürger auf ein Kulturfestival mit vielseitigem Programm freuen. Die Wetzlarer Festspiele finden an verschiedenen Locations in der Wetzlar Altstadt unter freiem Himmel statt.
Gallusmarkt
Der traditionelle Gallusmarkt reicht bis ins Jahr 1318 zurück. Vier Tage lang wird im Oktober Mittelhessens größter Markt abgehalten. Mit buntem Treiben lockt der Jahrmarkt jährlich die Gäste auf die Lahninsel.
Ochsenfest
Der Ochsenmarkt ist ein beliebtes Volksfest, bei dem auch eine Tierschau stattfindet. Alle drei Jahre wird das größte Volksfest mit Festumzug Mittelhessens gefeiert.
Brückenfest
Im Spätsommer findet rund um die Alte Lahnbrücke das stadtbekannte Brückenfest mit dem Brückenlauf, großem Stadtfest und verkaufsoffenem Sonntag statt.
Weihnachtsmarkt
Zur Adventszeit werden an verschiedenen Orten in der Wetzlar Altstadt Weihnachtsmärkte aufgebaut, inklusive einem Handwerkerdorf am Schillerplatz.
Mein Fazit zur Wetzlar Altstadt
Die mittelalterliche Altstadt von Wetzlar ist ein wahres Highlight für alle, die historische Orte lieben. Zwischen historischen Fachwerkhäusern und charmanten Plätzen warten zahlreiche Wetzlar Sehenswürdigkeiten darauf, erkundet zu werden. Ob du nun den Spuren von Goethe folgen möchtest, den faszinierenden unvollendeten Dom bestaunen willst oder in die Welt der Optik- und Kameratechnik eintauchen möchtest – in Wetzlar kannst du abwechslungsreiche Erlebnisse sammeln. Mein Fazit: Ein Städtetrip nach Wetzlar ist abwechslungsreich, kurzweilig und definitiv eine Reise wert.
(Besichtigt im Juli 2025)
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