Mit dem Boot nach Malcesine – Teil 2

Dies ist die Fortsetzung unseres heutigen Tagesausfluges. Zuerst sind wir mit dem Linienschiff von Torbole nach Limone gefahren und nun setzen wir mit dem Boot von Limone nach Malcesine über. Den ersten Teil könnt ihr hier nachlesen.

Einladende Altstadt von Malcesine

Schon vom Boot aus sehen wir die Scaligerburg, wie sie auf dem Felsen am Ufer thront. Malcesine besitzt eine deutlich größere Altstadt als Limone und so begeben wir uns nach Anlegen des Bootes direkt auf Entdeckungstour durch die vielen verwinkelten Gassen. Es reihen sich unzählige kleine Geschäfte und Souvenirläden aneinander sowie Cafés und Bistros. Einem Einkaufsbummel steht also nichts im Wege, sehr zur Freude unserer Mädels.

Malcesine mit Scaligerburg
Malcesine mit Scaligerburg

Scaligerburg

Das Castello Scaligero ist ganz einfach von der Altstadt aus zu erreichen. Folgt einfach den Hinweisschildern. Mächtig steht die Scaligerburg auf einem kleinen Felsen und kann besichtigt werden. Auch hier wieder unverkennbar die Schwalbenzinnen, das Merkmal sämtlicher Scaligerburgen.

Scaligerburg in Malcesine
Die Scaligerbug ist gut von der Altstadt aus zu erreichen.

Schüttelbrot

Wir schlendern durch die vielen Gassen von Malcesine und kommen zufällig an einer Südtiroler Bäckerei vorbei. Beim Blick hinein entdecken wir viele dünne runde Brote, die nebeneinander aufgestellt sind. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes Schüttelbrot, das zwar wie Fladenbrot aussieht, aber für ein Brot doch ziemlich fest ist. Es besteht aus mehreren Gewürzen, wie z.B. Anis und Fenchel und dient uns als kleinen Zwischen-Snack. So gestärkt können wir uns weiter durch die Altstadt treiben lassen.

Palazzo dei Capitano

Dieser prachtvolle Palazzo ist ebenfalls schon vom Ufer aus zu sehen. Es handelt sich um den ehemaligen Sitz des Statthalters von Malcesine. Man kann das untere Geschoss durchqueren und so in den Garten am Ufer des Sees gelangen.

Palazzo dei Capitani in Malcesine
Palazzo dei Capitani
Blick in den Garten des Palazzos in Malcesine
Blick in den Garten des Palazzos

Viele Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein

In der gesamten Altstadt befinden sich ausreichend Gastronomien. Wir legen eine Pause in einer kleinen Wirtschaft auf einem Platz ein. Die Tische draußen sind mit Weinreben überwachsen und spenden somit ausreichend Schatten. So genießen wir unseren Urlaub und schauen einer Katze zu, die anscheinend genauso erschöpft von der Hitze ist wie wir und faul herumliegt.

Schöner Platz in Malcesine
Eine kleine Pause in einem der vielen Cafés

Zurück zum Hafen

Es wird allmählich Zeit, zurück zur Anlegestelle zu gehen. Allerdings erweist es sich als nicht so einfach. Wir irren ein wenig durch die verwinkelten Gassen, bis wir schließlich wieder am Hafen ankommen.

Unsere Kinder, die Malcesine auf eigene Faust entdeckt haben, treffen wir rechtzeitig am Hafen an, als auch schon unser Schiff zur Rückfahrt über Limone anlegt.

Hafen von Malcesine
Hafen von Malcesine

Fazit

Die verschiedenen Orte mit dem Linienschiff zu besuchen, ist sehr praktisch, da man so die Parkplatzsuche vermeiden kann. Meistens sind in den kleinen Orten für die vielen Touristen nicht genügend Parkplätze vorhanden.

Außerdem hat man von der Seeseite kommend eine ganz andere Ansicht auf die Orte. Wer dennoch sein Auto mitnehmen möchte, kann die Fähre zwischen Limone und Malcesine nutzen.

Tipp:

Wenn ihr mit dem Schiff öfter umsteigen wollt an einem Tag, bzw. zwischendurch aussteigen wollt, könnte sich eventuell ein Tagesticket lohnen.

Von Malcesine aus kann man übrigens mit der Seilbahn auf den Monte Baldo fahren. Wir hatten dafür allerdings keine Zeit mehr. Aber die Aussicht von dort oben wird sicherlich sehr schön sein.

Kirche di Santo Stefano in Malcesine
Kirche di Santo Stefano in Malcesine

(Besichtigt im August 2019)


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