Herausforderungen beim Reisen mit behindertem Kind

Reisen mit Kindern ist bekanntlich je nach Alter mit mehr oder weniger viel Aufwand verbunden. Bei Reisen mit behindertem Kind stellen sich einem allerdings ganz andere Herausforderungen.

Wer Kinder hat weiß, was es bedeutet, mit Kindern zu verreisen. Sind die Kinder noch sehr klein, ist der Aufwand grösser und es wird immer einfacher, je älter sie werden. Denn dann packen sie ihre Koffer selber und sie benötigen auch nicht mehr so viele Dinge wie Windeln, Schlafsäcke, Fläschchen usw. Bei einem behinderten Kind verhält es sich genau andersherum. Je älter sie werden, umso aufwändiger wird das Verreisen. Eine Reise, selbst wenn es nur ein Kurztrip ist, stellt eine große logistische Herausforderung dar.

Nun ist Behinderung ja nicht gleich Behinderung. Denn da gibt es enorme Unterschiede in der Art und Ausprägung der Beeinträchtigung und besonderen Bedürfnisse. Daher müsste die Überschrift eigentlich heißen: „Reisen mit unserem behinderten Kind“.

Herausforderung Gepäck

Die logistische Herausforderung beginnt bei Reisen mit behindertem Kind schon mit dem Kofferpacken. Während der Rest der Familie mit kleinem Gepäck reist, benötigen wir allein für unseren Sohn meist einen ganzen Koffer voll. So ein Schlafsack nimmt halt enorm viel Platz ein, vor allem, wenn es sich nicht um einen Babyschlafsack handelt. Hinzu kommen neben der normalen Kleidung noch Windeln, Lätzchen und Medikamente und immer auch ausreichend Wechselsachen. Beim Anblick unseres Gepäcks könnte man schnell meinen, wir wollten auswandern.

Das richtige Transportmittel wählen

Die Hinreise gestaltet sich dann je nach gewähltem Transportmittel und je nach Entfernung als nächste Herausforderung.

Kinder Fahrradanhänger
Im Urlaub mit dem Fahrrad unterwegs

Reisen mit der Bahn

So sind für mich zum Beispiel Bahnfahrten mit einem Rollstuhlkind ein persönlicher Alptraum. Und da meine ich jetzt nicht nur die vielen Zugverspätungen oder gar Zugausfälle. Das fängt schon damit an, dass ich mich nicht darauf verlassen kann, dass der Aufzug zum Bahnsteig auch funktioniert. Es ist mir bereits sehr oft passiert, dass in den Bahnhöfen der Aufzug außer Betrieb war. Da bleibt mir dann nur die Möglichkeit, auf die nächste Bahn zu warten und bis zur nächsten Haltestelle zu fahren oder am besten direkt wieder zurück nach Hause zu fahren.

Sehr ärgerlich ist es auch, wenn die Züge so überfüllt sind. So hatte ich schon das Problem, mit dem Rollstuhl nicht durch den Zug zu kommen, da die Gänge vollgestopft mit Koffern waren. Schließlich am Behinderten-Platz angekommen, für den ich eine Sitzplatzreservierung besaß, durfte ich doch tatsächlich mit anderen Gästen darüber diskutieren, dass sie diesen Platz bitte freimachen möchten.

Ich erinnere mich noch sehr gut an eine Bahnfahrt mit behindertem Kind (damals noch im Rehabuggy sitzend) und einem Kindergartenkind samt Gepäck. Auch dieser ICE war voll mit Reisenden. Aber keine Sorge: niemand der anderen Bahnfahrgästen kam auf die glorreiche Idee, einer Mutter beim Aussteigen zu helfen, die einen Buggy vor sich herschob, während sie das Gepäck nach sich zog und dabei noch auf ein kleines Kind achtgeben musste. Ganz im Gegenteil: Sie waren ungehalten, weil ich die Kinder und das Gepäck nicht schnell genug aus der Bahn geworfen habe.

Jetzt wirst du vielleicht sagen: „Die Bahn bietet doch einen Mobilitätsservice an.“ Das stimmt. Und den habe ich auch bereits einmal genutzt. Allerdings entpuppte sich diese Umstiegshilfe der Deutschen Bahn als reine Begleitung von Gleis X zu Gleis Y. Na schönen Dank auch, bis zum richtigen Gleis zu zählen, schaffe ich dann doch gerade noch selbst.

Du merkst schon, Bahnfahren ist absolut nicht mein favorisiertes Transportmittel, schon gar nicht mit einem behinderten Kind.

Reisen per Flug

Eine Flugreise haben wir bislang nie gewagt. Dies werden wir sicherlich auch in Zukunft nicht mit unserem Sohn in Angriff nehmen. Zu groß wäre der Aufwand, den wir dann betreiben müssten. Ein Kind, das nicht frei sitzen kann, muss in einem speziellen Sitz untergebracht werden. Dieser ist dann mit den entsprechenden Halterungen und Gurten ausgestattet. Doch möchten wir im Urlaub nicht auch noch zusätzlich zum ganzen Gepäck einen großen Spezialsitz mitnehmen. Zudem die Fluggesellschaften das Sitzen in einem extra Sitz nur genehmigen, wenn dieser auch TÜV-geprüft ist. Ein entsprechendes Zertifikat fehlt aber oft bei Artikeln aus dem Sanitätshandel. Wir sprechen schließlich nicht von einem handelsüblichen Kleinkinder-Autositz.

Zu groß ist auch die Sorge, dass der Rollstuhl auf der Flugreise beschädigt wird. Uns ist es bereits passiert, dass uns nach einer Flugreise am Zielort ein kaputter Buggy aus dem Flugzeug entgegenkam. Nutzt mal für ein Kleinkind zwei Wochen lang einen Buggy, bei dem eines der Räder abgebrochen ist. Glücklicherweise konnten wir uns vor Ort einen neuen Buggy besorgen. Doch auf die Schnelle einen neuen Rollstuhl zu ergattern, der spezielle Anforderungen erfüllt, ist leider nicht möglich.

Reisen mit dem Auto

Bleibt für uns also für Reisen mit behindertem Kind nur noch das Auto. Unser Kofferraum ist bei einer Autoreise immer pickepacke voll. Neben dem vielen Gepäck, das wir dabei haben müssen, muss schließlich auch noch der Rollstuhl einen Platz finden. Aber bislang klappte es immer ganz gut. Ein großer Vorteil mit dem Auto zu verreisen ist auch, dass wir jederzeit Pausen einlegen können.

Das Problem mit dem stillen Örtchen

Der Mensch muss bekanntlich hin und wieder seine Notdurft verrichten. Was machst du in so einer Situation, wenn du unterwegs bist? Richtig, du suchst dir eine Toilette. Je nachdem, wo du gerade unterwegs bist, suchst du ein Restaurant oder eine Bar auf oder machst Halt an einer Raststätte.

Ganz so einfach ist das mit unserem Sohn leider nicht. Wir benötigen für ihn eine Wickelmöglichkeit. Das Problem bei der ganzen Sache: Die Wickeltische sind üblicherweise für kleine Babys eingerichtet, da passt kein größerer Junge drauf. Je nach Jahreszeit haben wir dann folgende Lösung: wir räumen das Gepäck komplett aus dem Kofferraum und wickeln ihn dann dort. Das funktioniert natürlich nur bei wärmeren Temperaturen.

Aber es geht auch anders: Einmal waren wir mit unserem Sohn in einem Museum. Dort wurde uns dann der Ruheraum der Museumswärter zu Verfügung gestellt. In diesem befand sich eine Liege, wie du sie aus Arztpraxen kennst. Dies war für uns natürlich ideal.

Ansonsten bleibt uns oft nur die Möglichkeit, unser Kind (abgeschirmt vor neugierigen Blicken) auf einer Picknickdecke auf dem Boden frisch zu machen.

Tipp
Menschen, die auf eine behindertengerechte Toilette angewiesen sind, können einen Euro-WC-Schlüssel erwerben. Mit diesem können sie die behindertengerechten sanitären Anlagen an Autobahnen und Bahnhöfen, aber auch öffentliche Toiletten in Fußgängerzonen, Museen oder Behörden nutzen. Den Euro-WC-Schlüssel kannst du beim Club behinderter und ihrer Freunde bestellen.

Das passende Reiseziel wählen

Wandern mit Rollstuhl
Dieser Wanderweg eignet sich nicht für einen Rollstuhl

Während dir als Reiseziel die ganze Welt offensteht, sind unseren Reisen mit behindertem Kind einige Grenzen gesetzt. So fällt als erstes schon einmal ein Winterurlaub in den Bergen aus. Denn es gibt wahrlich kaum etwas anstrengenderes, als einen Rollstuhl durch den Schnee zu schieben. Es ist schon schlimm genug, ihn daheim durch die sehr schmalen Streifen zu bugsieren, die oft auf dem Gehweg nur freigeräumt werden. Für Fußgänger mag dieser schmale schneebefreite Weg ausreichen. Für Rollstuhlfahrer bedeutet dies jedoch ein Kraftakt, die Reifen durch die weiße Winterpracht zu bewegen.

Wenn das ganze dann aber auch noch durch zugeschneite Berglandschaften erschwert wird, ist ein Vorwärtskommen mit dem Rollstuhl fast nicht mehr möglich. Schon im Sommer ist es mühselig genug, einen Rollstuhl den Berg hinauf und hinunter zu schieben. Da braucht es nicht auch noch Schnee dazu. Aber auch im Sommer fällt ein echter „Wanderurlaub“ in den Bergen aus.

Beim Strandurlaub im schönen weichen Sand liegen und dem Meeresrauschen lauschen? Eine schöne Vorstellung, jedoch auch hier wird es mit einem Rollstuhl sehr schwierig. Denn die dünnen Reifen versinken so tief in den feinen Sand, dass sie sich kaum fortbewegen lassen. Da bräuchte es schon einen speziellen Strandrollstuhl mit extra breiten Reifen. Du siehst also, die Art und Weise, wie und wo der Urlaub stattfinden soll, will gut überlegt sein.

Rollstuhl am Strand
Mit dem Rollstuhl an den Strand ist gar nicht so einfach

Behindertengerechte Unterkünfte

Es ist nicht einfach, im Urlaub behindertengerechte Unterkünfte zu finden. Mittlerweile bieten zwar viele Hoteliers und Gastgeber sogenannte behindertengerechte Zimmer an. Doch beim näheren Betrachten beinhaltet diese Unterkünfte oft nur einen vorhandenen Aufzug sowie eine begehbare Dusche.

Fehlendes Pflegebett

Doch was wir benötigen, wäre ein höhenverstellbares Pflegebett. Das würde uns das An- und Ausziehen des Kindes wesentlich vereinfachen. Außerdem besitzen die Pflegebetten meist eine Absturzsicherung. Aber dies ist eben leider in den wenigsten Hotels vorhanden. Daher müssen wir auch hier unser Improvisationstalent unter Beweis stellen. Wir präparieren die Betten so, dass unser Sohn nachts nicht aus Versehen herausfallen kann. Dazu stellen wir schwere Stühle und Sessel als Absturzsicherung vor das Bett. Bleibt nur noch die unbequeme Betthöhe beim Pflegen, die für uns Eltern alles andere als rückenschonend ist. Aber zum Glück ist es ja immer nur für einen begrenzten Zeitraum, nämlich ausschließlich im Urlaub.

Die örtlichen Gegebenheiten abklären

Ich habe es mir angewöhnt, die in Frage kommenden Hotels vor der Buchung anzurufen und in einem persönlichen Gespräch die örtlichen Gegebenheiten abzuklären. Oft war es dann so, dass der Hotelier der Meinung war, sein Hotel sei nicht behindertengerecht genug. Wir konnten aber die genannten Hürden mit einem Kind durchaus bewältigen. Andersherum gab es auch schon die Situation, dass ein Hotel an Kleinigkeiten gescheitert ist, da es speziell mit unserem Kind eine große Hürde darstellte.

Ich sagte ja bereits, Behinderung ist eben nicht gleich Behinderung. Jeder hat eine unterschiedliche Beeinträchtigung mit völlig unterschiedlichen Anforderungen. Was für den einen ein Klacks ist, stellt für den anderen eine unüberwindbare Barriere dar. Und umgekehrt. Dazu zwei Beispiele:

Erlebnisse Treppen und Aufzüge

Als unser Sohn noch kleiner war, haben wir bei einem nicht vorhandenen Aufzug in einem Gasthaus lediglich nach einer Abstellmöglichkeit für den Rollstuhl im Erdgeschoß gefragt. Unseren Sohn haben wir dann abends die Treppen hinaufgetragen. Das ist jedoch nur bis zu einem bestimmten Alter möglich.

Ein besonderes Erlebnis hatten wir in unserem Hotel in Leuven: Nach telefonischer Rücksprache wurde mir versichert, dass in dem Hotel ein Aufzug vorhanden ist. Auch der Frühstücksraum wäre per Lift erreichbar, also überhaupt kein Problem mit dem Rollstuhl. Bei unserer Ankunft folgte dann die Ernüchterung. Der Aufzug in dem Altbau war so klein, dass der Rollstuhl gerade eben haargenau hineinpasste. Also mussten wir unseren Sohn alleine auf die Reise schicken und dann schnell die Treppen hochsprinten, um ihn oben wieder in Empfang zu nehmen. Aber wie gesagt, wir sind ja mittlerweile Profis im Improvisieren.

Treppe
Treppen sind eine Hürde für Rollstuhlfahrer

Schwierigkeiten beim Sightseeing

Altstädte mit Kopfsteinpflaster

Ich liebe es, Altstädte zu besichtigen. Am besten mit vielen Fachwerkhäusern, engen Gassen und Kopfsteinpflaster. Und da kommt auch schon die nächste Herausforderung auf uns zu. Denn bei Kopfsteinpflaster wird jede Rollstuhlfahrt zu einer echten Schüttelfahrt. Da flattern die kleinen Lenkräder nur so umher. Eltern mit Kinderwagen oder Buggys kennen dieses Problem sicherlich auch. Das bedeutet für uns, die Altstadt in einem gemächlichen Tempo zu besichtigen und darauf zu achten, den Rolli möglichst ruhig über das Kopfsteinpflaster zu schieben.

Überfüllte Touristenattraktionen

Das nächste Problem sind beliebte Touristenattraktionen. Denn hier sind manchmal so viele Touristen unterwegs, dass ein Durchkommen mit einem Rollstuhl kaum möglich ist. Du kennst das sicherlich, wenn sich die Massen drängeln und die Menschen kaum auf andere achtgeben. Oder schier den Weg versperren und nicht einmal zur Seite gehen können. So manches Mal gab es Situationen, in denen ich besorgt war, dass jemand auf unser Rollstuhlkind fallen könnte. Aus diesem Grund meiden wir mit unserem Sohn solche Menschenansammlungen. Auch wenn das bedeutet, dass uns dadurch so manche Touristenattraktion entgeht.

Museum und Ausflüge

Wir versuchen so viele ’normale‘ Dinge wie möglich mit unseren Kindern zu unternehmen. Du kannst dir aber sicher vorstellen, dass nicht alle Ausflüge und Veranstaltungen mit einem Rollstuhlkind machbar sind. Skifahren zum Beispiel, oder einen Kletterpark besuchen. Ach, die Liste könnte noch endlos erweitert werden. Daher hat unsere Familie oft getrennte Ausflüge unternommen. Während ein Elternteil mit dem gesunden Kind geklettert ist, mit dem Sessellift gefahren ist, den Burgturm hinaufgestiegen ist und so weiter, hat der andere Elternteil währenddessen mit dem Rollstuhlkind etwas anderes gemacht.

Manchmal ergeben sich aber auch positive Erlebnisse: So bot uns zum Beispiel im Kanzlerbungalow in Bonn die Kassiererin an, während unseres Museumbesuches auf unseren Sohn an der Kasse aufzupassen. Andernfalls hätte ich nämlich mit ihm draußen warten müssen, da weder der Zugang zum Kanzlerbungalow noch der Bungalow selber rollstuhlgerecht sind.

Reisen mit behindertem Kind
In diese Kirche kommen wir nicht mit dem Rollstuhl hinein

Auswärts essen gehen

Im Urlaub legen wir gerne eine Koch-Pause ein und gehen dann auswärts essen. Ein kleines Bistro oder der kleine Italiener an der Ecke fallen leider wegen Platzmangel aus. Aber auch so manches größere Restaurant ist so eng bestuhlt, dass es für einen Rollstuhlgast keinen Platz bietet. Zum Glück gibt es aber ausreichend Gastronomien, die nicht überfüllt sind und die auch außerordentlich freundlich sind. Hier werden unsere Extrawünsche bezüglich Essensauswahl sehr oft mit Verständnis erfüllt. So werden zum Beispiel Gerichte zusammengestellt, die so nicht auf der Karte stehen, aber für unser Kind besser zu essen sind. Das einzige Manko sind jedoch auch hier wieder die fehlenden Wickelmöglichkeiten für große Kinder.

Anmerkung zum Reisen mit behindertem Kind

Der Alltag mit einem behinderten Kind ist ohnehin schon eine ordentliche Aufgabe. Im Urlaub beziehungsweise auf Reisen wird diese Aufgabe durch das ungewohnte Umfeld und die veränderten Voraussetzungen noch einmal ein Stückchen erschwert. Dennoch lassen wir uns davon nicht entmutigen und haben bislang immer eine Lösung gefunden. Dabei gilt es, gut vorbereitet zu sein. Und es ist immer wieder erfreulich, wenn uns freundliche Menschen mit Verständnis begegnen und ihre Hilfe anbieten.

Mit diesem Artikel möchte ich auf die besonderen Umstände beeinträchtigter Menschen hinweisen. In keiner Weise möchte ich hier Mitleid erregen, sondern dich einfach ein wenig sensibilisieren:

  • Du ärgerst dich über zu volle Plätze oder Weihnachtsmärkte, bei denen du nicht zügig voran kommst? Immerhin kannst du dich irgendwie durch die Menschenmassen durchschlängeln. Mit Rollstuhl ist dies schon wesentlich mühsamer.
  • Du ärgerst dich, weil der Aufzug defekt ist und du jetzt die Treppen nutzen musst? Immerhin kannst du sie benutzen und musst nicht wieder umkehren.
  • Du ärgerst dich darüber, wie viel Gepäck deine Reisebegleitung dabei hast? Glaub mir, wir haben sicherlich wesentlich mehr Gepäck dabei.
  • Du ärgerst dich, weil ein Rollstuhlfahrer beim Ein-und Aussteigen nicht schnell genug ist? Dann packe mit an! Über eine helfende Hand freuen sich sicherlich nicht nur Rollstuhlfahrer und deren Begleiter, sondern auch Eltern mit Kinderwagen.

Jetzt du! Wie hat dir dieser Einblick in das Reisen mit behindertem Kind gefallen? Kennst du ähnliche Situationen, in denen du beim Reisen vor einer Herausforderung stehst? Hast du Tipps, mit denen das Reisen erleichtert wird? Ich freue mich über deine Meinung. Bitte hinterlasse doch dein Feedback unten als Kommentar. Vielen Dank.


Eine unserer Reisen mit behindertem Kind war ein Kurztrip nach Leuven in Belgien.

Auch wenn es mit einem Rollstuhlkind nicht möglich ist, so gehen wir doch sehr gerne wandern: Zum Beispiel um das Eiszeitliche Wildgehege Neandertal oder durch das Naturschutzgebiet Volksgarten-Bungtwald-Elschenbruch.

Zeitreise gefällig? In der reizenden Stadt Lauf an der Pegnitz kannst du nicht nur viele historische Sehenswürdigkeiten bewundern, sondern auch im interessanten Industriemuseum Lauf in die Vergangenheit reisen.

Du planst, mit dem Auto zu verreisen? Ich verrate dir 10 Tipps für eine entspannte Autofahrt.


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7 Gedanken zu “Herausforderungen beim Reisen mit behindertem Kind

  1. Liebe Annette,
    bei unserem Bahnhof in Boppard haben sich da auch schon Dramen abgespielt. Es gibt keinen Aufzug und bei Gleis 2 und 3 kommt kein Rollstuhlfahrer hinauf oder hinab. Es gibt nur eine Treppe. Die Bahn verspricht seit Jahren einen Umbau. Bald soll sich endlich etwas tun.

    Vielen Dank für die Einblicke und liebe Grüße
    Renate

    1. Liebe Renate,
      das ist ja übel. Nicht nur für Rollstuhlfahrer, sondern auch für Eltern mit Kinderwagen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Bahn hält, was sie verspricht…
      Liebe Grüße
      Annette

  2. Liebe Annette,
    danke für diesen Einblick!
    Manches erinnert mich tatsächlich ans Reisen mit kleineren Kindern – nur sind meine Kinder schon lange nicht mehr klein. Von daher ist es erschreckend, wie wenig sich in Sachen Mobilität gebessert hat.
    Bei dem Intermezzo mit dem zu kleinen Lift in Leuven wäre mir das Herz in die Hose gerutscht!
    Ich wünsche euch sehr, dass es künftig mehr Positiv-Erlebnisse und nette Menschen auf euren Reisen gibt und nicht mehr gleichgültige Gedankenlosigkeiten!
    LG Linni

    1. Liebe Linni,
      vielen Dank für deine Wünsche. Wir nehmen vieles einfach nur noch mit Humor. Situationen wie diese Lift-Aktion in Leuven sind genau die Momente, an die wir später schmunzelnd zurückdenken.
      Liebe Grüße
      Annette

  3. Liebe Annette,

    danke für die Einblicke in euer Leben. Da habt ihr schon ganz schön zu tun. Ich finde es toll, dass ihr dennoch gemeinsam Urlaub macht.
    Und du hast mir sehr gut gezeigt, wie leicht mein Alltag eigentlich ist.

    Ganz liebe Grüße
    Andrea

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