RurUfer-Radweg: traumhafter Flussradweg durch 3 Länder

Vier Tage, drei Länder, eine Mission: Wir erobern den RurUfer-Radweg. Wir nutzen das lange Pfingstwochenende, um uns den lang geplanten RurUfer-Radweg endlich vorzunehmen. Vier Tage lang radeln wir den traumhaften Flussradweg entlang durch idyllische Landschaften, hügelige Wälder und sehenswerte Ortschaften.

Ich zeige dir, was es auf dem RurUfer-Radweg alles zu entdecken gibt und stelle dir ein paar Tipps für deine erlebnisreiche Radtour zusammen.

Der RurUfer-Radweg im Überblick

Der RurUfer-Radweg ist ein Fernradweg, der von der Quelle im Hohen Venn bei Botrange in Belgien durch die Eifel bis zur Mündung in die Maas bei Roermond in den Niederlanden verläuft. Über 170 Kilometer lang radelst du dabei durch hügelige Wälder und idyllische Landschaften, immer der Rur folgend. Unterwegs durchquerst du viele sehenswerte Ortschaften und es gibt immer wieder etwas interessantes zu entdecken. Das macht den RurUfer-Radweg zu einem sehr abwechslungsreichen Radvergnügen.

RurUfer-Radweg
Der RurUfer-Radweg beginnt im Hohen Venn

Die gesamte Strecke ist übrigens sehr gut ausgeschildert. Halte dich einfach immer an das blau-grüne Symbol des RurUfer-Radwegs.

Info:
An den vier Tagen wurden auf dem RurUfer-Radweg insgesamt 183 Kilometer und 860 Höhenmeter geradelt.

Tag 1: 19,5 Kilometer Strecke / 90 Höhenmeter
Tag 2: 44,0 Kilometer Strecke / 390 Höhenmeter
Tag 3: 56,4 Kilometer Strecke / 250 Höhenmeter
Tag 4: 63,2 Kilometer Strecke / 140 Höhenmeter

Zeitzeugen auf dem RurUfer-Radweg

Der RurUfer-Radweg wird auf der gesamten Strecke von Zeitzeugen begleitet. An insgesamt 19 Rast- und Erlebnisstationen erzählen sie dir Geschichten, die die vergangenen Ereignisse anschaulich zum Leben erwecken. Drehe dafür einfach an der jeweiligen Kurbel, spitze deine Ohren und lausche den Erzählungen. Dann erfährst du interessante Dinge rund um die Rur.

Zeitzeugen RurUfer-Radweg
Auf dem RurUfer-Radweg gibt es Zeitzeugen

Unsere Anreise zum RurUfer-Radweg

Unsere Radtour startet am Signal de Botrange. Leider gibt es keine direkte Bahnverbindung nach Botrange. Daher laden wir unser Räder ins Auto und fahren zum Zielort der Radreise, nämlich nach Roermond. Dort parken wir unsere Autos und treffen unseren Fahrer, der uns samt Räder bis zum Startpunkt fährt. Nach etwa 1,5 Stunden gelangen wir schließlich zum Startpunkt des RurUfer-Radwegs.

Wir, das sind übrigens mein Mann und ich sowie ein befreundetes Paar, mit dem wir bereits letztes Jahr erfolgreich die erste Etappe des RuhrtalRadwegs geradelt sind.

RurUfer-Radweg Etappen

Wir haben uns die gesamte Strecke des RurUfer-Radwegs in vier Etappen aufgeteilt. So können wir ein moderates Tempo einlegen und haben dennoch ausreichend Zeit, zwischendurch Pausen einzulegen und alles Sehenswerte unterwegs zu besichtigen.

1. Etappe: Von Signal de Botrange nach Monschau – 19,5 km

Signal de Botrange

Unser Fahrer lädt uns und unser Gepäck am Parkplatz des Signal de Botrange ab. Und hier starten wir unsere viertägige Radtour auch schon gleich beim ersten Highlight. Die Botrange ist nämlich mit 694 Metern die höchste Erhebung von Belgien. Doch das war den Belgiern nicht genug. Also schütteten sie einen künstlichen Hügel auf, auf den eine Treppe hinaufführt. Et voilà, schon erreicht der höchste Punkt Belgiens ganze 700 Meter. Etwas eigenwillig, aber doch einfallsreich.

Signal de Botrange
Die höchste Stelle in Belgien

Jetzt schwingen wir uns aber auf die Räder und das Abenteuer „RurUfer-Radweg“ kann beginnen. Nur wenige Meter weiter erhalten wir einen grandiosen Panoramablick auf das Hohe Venn. Wir bestaunen die schier endlos wirkende Weite des Hochmoors. Auf einer Aussichtsplattform findest du einige Hinweisschilder, die dir Auskunft über die Landschaft und die hier lebenden Tiere geben.

Anschließend geht es zum Einrollen erstmal ordentlich bergab, zuerst an der Moorlandschaft vorbei und dann durch die Wälder. Dabei müssen wir gut aufpassen, denn der Schotterweg besitzt so manches kratergroße Schlagloch. Aber wir überstehen diese ‚Rüttelfahrt‘ unbeschadet und bringen auf diese Weise die ersten Kilometer zügig hinter uns. Unser Glück wird jedoch leicht gebremst, als der Weg zwischendurch auch immer mal wieder eine Steigung für uns bereithält.

Hohes Venn
Weitblick über das Hohe Venn

Kalterherberg

Danach geht es für uns gemächlicher durch den Wald. Die Rur begleitet uns bereits, während wir uns durch die schöne Landschaft treiben lassen, bis wir in Kalterherberg die Landesgrenze nach Deutschland überqueren. Hier steht noch der Bahnhof Kalterherberg samt alter Wasserstation für Dampfloks. Aus der ehemaligen Bahntrasse ist mittlerweile ein Radweg (die Vennbahn) geworden, der von Aachen nach Troisvierges führt. Übrigens steht in Kalterherberg der sogenannte Eifeldom. Die Pfarrkirche wird aufgrund ihrer Größe so bezeichnet.

Wir radeln jedoch munter weiter entlang der Rurauen, da sich der Tag allmählich dem Ende neigt und wir pünktlich an unserem Hotel ankommen wollen. Doch vorher begutachten wir noch die 1926 errichtete Norbertus-Kapelle, die auf unserem Weg liegt. Sie soll wohl Treffpunkt der katholischen Jungfrauen und Jungmännerkongregationen gewesen sein.

Bahnhof Kalterherberg
Am Bahnhof Kalterherberg überschreiten wir die Grenze

Kloster Gut Reichenstein

Auch am Kloster Gut Reichenstein führt der RurUfer-Radweg vorbei. Das ehemalige Prämonstratenserkloster wurde im 12. Jahrhundert von den Herzögen von Limburg als Höhenburg errichtet, bevor es dem Orden geschenkt und seitdem als Kloster genutzt wurde. Eine Rast- und Erlebnisstation berichtet über die damalige Zeit.

Wir befinden uns jetzt auf der Schlussetappe für heute. Glücklicherweise ist unser heutiges Nachtquartier nicht das Jugendzeltlager, an dem wir vorbeikommen, sondern ein Hotelzimmer in Monschau.

Kloster Reichstein
Rast- und Erlebnisstation „Kloster Reichstein“

Monschau

In Monschau angekommen, erwartet uns eine malerische Fachwerkstadt. Mitten durch die historische Altstadt fließt die Rur. Schon beim Hineinfahren in den Ort, meint man, eine Zeitreise unternommen zu haben. Die Straßen zieren lauter mittelalterliche Häuser, die mal kleiner, mal schmäler oder auch etwas schief sind. Dazwischen fließt die Rur hindurch und verleiht der Stadt einen besonderen Charme. Besonders einladend wirkt der Platz vor der Kirche, auf dem einige Restaurants zum Verweilen einladen.

In ihrer Blütezeit lebte der Ort von den Tuchmachern, die ihre wertvollen Stoffe europaweit exportierten. Nachdem wir unsere Räder und unser Gepäck im Hotel verstaut haben, unternehmen wir einen kleinen Stadtbummel. Welche Sehenswürdigkeiten dich in Monschau erwarten, erzähle ich hier ausführlicher. Und schon geht dann auch unser erster Tag auf dem RurUfer-Radweg zu neige.

Monschau
Unser heutiges Etappenziel ist das idyllische Monschau

2. Etappe: Von Monschau nach Heimbach – 44 km

Heute stehen uns die meisten Höhenmeter des RurUfer-Radwegs bevor und zu allem Überfluss gibt es auch noch einen Sturz… aber der Reihe nach.

Kultur in Monschau

Nach einem überaus üppigen Frühstück satteln wir die Räder und drehen nochmal eine Runde durch das romantische Monschau. Doch bevor wir den Ort verlassen, statten wir dem Museum Rotes Haus noch einen Besuch ab und besichtigen das stattliche Bürgerhaus mit seinen historischen Einrichtungsstücken. Und dann begeben wir uns wieder auf den RurUfer-Radweg.

Rotes Haus Monschau
Rechts das Rote Haus, in dem sich das Museum befindet

Hammerwerk

Wir radeln auf Waldwegen immer an der Rur entlang und genießen die morgendliche Ruhe in der Natur. Als wir an Hammer-Simmerath vorbeikommen, entdecken wir eine weitere Erlebnisstation. Dank ihr erfahren wir, dass der Ort seinen Namen dem ehemaligen Hammerwerk verdankt, das vor 550 Jahren errichtet wurde. Angetrieben wurde das Hammerwerk von der Rur über ein Mühlenrad. Fun Fact: Der Erbauer dieses Hammerwerks hieß Hermann Hammerschmidt.

Weiter geht es durch den Wald und ich finde, dass dies auch ein wahres Wanderparadies ist. Doch wir treten fleißig weiter und schlängeln uns ebenso wie die Rur durch die schöne Gegend. Schon bald merken wir auch, wie hügelig die Eifel wirklich ist, denn es gilt die ersten steileren Anstiege zu überwinden.

Auch der Erftradweg führt durch die idyllische Eifel.

RurUfer-Radweg
Idyllisch geht es entlang der Rur

Einruhr am Rursee

Kurz vor dem Ort Einruhr treffen wir auf den Rursee. Eine Gedenkstation erinnert an die alte Ortschaft Pleushütte, die 1958 aufgrund der aufgestockten Rurtalsperre im See versank. Was für die damaligen Bewohner von Pleushütte eine persönliche Katastrophe war, ist heute für die Gäste von Einruhr ein willkommenes Ausflugsziel. Der beschauliche Ort mit Fachwerkhäusern liegt direkt am See. Hier kannst du an der Uferpromenade entlang spazieren oder in eines der Cafés mit Blick auf den Rursee einkehren. Auch gibt es eine Anlegestelle der Rurseeschifffahrt. Mit dem Schiff kannst du dann genüsslich bis nach Rurberg und zur Urftstaumauer fahren.

Einruhr
Ferienort Einruhr am Rursee

Im Dorf selber befindet sich direkt neben der Pfarrkirche St. Nikolaus das Heilstein-Haus. Im Innenhof dieses ehemaligen Bürgerhauses steht der Heilsteinbrunnen, der mit dem Wasser aus der sich im Wald befindenden Heilsteinquelle gespeist wird. Das Quellwasser soll gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzen und gilt als „sauer“. Wenn du magst, probiere es doch mal.

Wir probieren stattdessen lieber ein Stück Kuchen in einem der Cafés. Danach schlängeln wir uns durch die Ortschaften, immer mit freiem Ausblick auf den Rursee und seinen Anlegestellen. Auch an diversen Schieferformationen kommen wir vorbei. Da der Rursee so viel Urlaubsfeeling ausstrahlt, kehren wir unterwegs in den Beach Club Eifel ein und machen eine kurze Rast auf der Terrasse mit Blick auf das Wasser.

Rursee
Der Rursee

Unglücklicher Sturz

Nach der Pause umrunden wir weiter den Rursee. Und dann passiert leider ein Unglück: unsere Freundin stürzt plötzlich bei dem Versuch, einer Schranke auszuweichen. Zum Glück ist nichts schlimmes passiert, der Schreck war größer als der Schaden. Ich bin froh, meine kleine Erste-Hilfe-Tasche dabei zu haben, die nun zum ersten Mal zum Einsatz kommt. Gut ist auch, dass mein Mann niemals ohne Fahrradwerkzeug unterwegs ist. So können diverse Kleinigkeiten am Fahrrad unserer Freundin schnell wieder gerichtet werden. Nachdem sich unsere Freundin vom Schreck erholt hat, setzen wir unsere Tour auf dem RurUfer-Radweg fort.

Jugendstil-Kraftwerk Heimbach

Das nächste Highlight lässt auch nicht lange auf sich warten. Wir kommen am Jugendstil-Kraftwerk Heimbach vorbei, das 1905 in Betrieb genommen wurde und noch bis heute in Betrieb ist. Bei seiner Einweihung war das Wasserkraftwerk Heimbach das modernste und größte Kraftwerk Europas. Die Bauweise dieses Kraftwerks ist allerdings sehr ungewöhnlich, es ähnelt eher einem Sakralbau. Im Innern ist das RWE-Industriemuseum untergebracht, das historische Elektrogeräte aller Art zeigt. Außerdem findet im Kraftwerk Heimbach jährlich das Kammerspielfestival „Spannungen“ statt

Für uns bleiben jetzt nur noch wenige Meter bis nach Heimbach-Hasenfeld, wo wir unser heutiges Nachtquartier beziehen. Nach einem ausgiebigen Abendessen und einer Partie Billard, lassen wir den Tag im Garten sitzend ausklingen.

Kraftwerk Heimbach
Das Jugendstil-Kraftwerk in Heimbach

3. Etappe: Von Heimbach nach Jülich – 56,4 km

Wir werden heute die letzten Höhenmeter in der Eifel erledigen und folgen dann weiter der Rur. Unser heutiges Etappenziel ist Jülich mit der Zitadelle.

Heimbach

Bei strahlendem Wetter begeben wir uns wieder auf den RurUfer-Radweg und fahren ins Stadtinnere von Heimbach. Schon von weitem sehen wir die Burg Hengebach über der Altstadt thronen. Sie wurde im 12. Jahrhundert erstmalig erwähnt und ist heute Sitz der „Internationalen Kunstakademie Heimbach“. Dennoch kannst du die Hofräume, den Wehrgang und den Burgfried besichtigen. Der Eintritt ist kostenlos. Im Altstadtkern gibt es das sehenswerte fachwerkliche Rathaus sowie das aus Bruchstein bestehende Gebäude „Zur Alten Mühle“. Außerdem die Pfarrkirche St. Clemens aus dem 18. Jahrhundert, an die in den 1980ern die neue Wallfahrtskirche St. Salvator direkt angebaut wurde, da die Zahl der Pilger immer weiter anstieg.

Heimbach
Ein kurzer Abstecher nach Heimbach

Wir verlassen die Fachwerkidylle und kommen am Nationalpark-Tor Heimbach vorbei. Im historischen Bahnhofsgebäude von Heimbach ist neben der Tourist-Information auch eine Ausstellung rund um die Natur im Nationalpark Eifel untergebracht.

HÄTTEST DU ES GEWUSST?
Heimbach ist aufgrund der niedrigen Einwohnerzahl die kleinste Stadt in NRW.

Fachwerk in Abenden

Nun tauchen wir aber ein in die schöne Landschaft, strampeln uns kraftvoll einen Anstieg hinauf und erblicken die Buntsteinfelsen der Rur. Der RurUfer-Radweg durchquert zahlreiche malerische Ortschaften. So auch den kleinen Ort Abenden, der ebenfalls hübsche Fachwerkhäuser bereithält. Der Name „Abenden“ bedeutet übrigens so viel wie „an den Benden“ also an den Wiesen, die hier dank der Rur und ihrer zuführenden Bäche schön grün und saftig sind.

Abenden
Fachwerkdorf Abenden

Burg Nideggen

Das nächste Highlight auf dem RurUfer-Radweg erblicken wir bereits in der Ferne: die Burg Nideggen. Die Höhenburg galt im Mittelalter als uneinnehmbar, doch heute sind viele Teile der Burg leider nur noch eine Ruine. In dem wiederaufgebauten Bergfried befindet sich seit 1979 das erste Burgenmuseum Nordrhein-Westfalens.

Burg Nideggen
Die Burg Nideggen

Der Biber im Nationalpark Eifel

Da wir uns den Anstieg hinauf zur Burg Nideggen gerne ersparen wollen, radeln wir weiter am Fluss entlang. An einer der Erlebnisstationen erfahren wir, dass der Biber in der Eifel im 18. Jahrhundert beinahe ausgerottet war. In den 1980ern wilderte man sechs Biberpaare in der Eifel aus. Und diese waren so fleißig, dass heute allein in der Nordeifel wieder 600 bis 800 Biber gezählt werden. Die Veränderungen der Landschaft, die die Tiere vornehmen, können wir auf unserer Radstrecke oft entdecken.

HÄTTEST DU ES GEWUSST?
In früheren Zeiten galt der schwimmende Biber aufgrund seines geschuppten Schwanzes und seiner Schwimmhäute zwischen den Pfoten als Fisch. Daher war der Biber ein beliebtes Nahrungsmittel während der Fastenzeit. Dies führte mitunter zu der Ausrottung der Biber in der Eifel.

Staumauer und Fischtreppe Obermaubach

Über Feldwege gelangen wir schließlich zum Stausee Obermaubach. Wir passieren die Staumauer und beschließen, auf der anderen Rurseite eine Kaffee-Pause einzulegen. Direkt neben dem Café entdecken wir eine Fischtreppe, die es den ‚Wanderfischen‘ ermöglichen soll, die Wasserkraftanlage zu überwinden. Der Clou bei dieser Fischtreppe: Hier wurde eine Beobachtungsstation errichtet, durch deren Glasscheibe man die wandernden Fische vorbeiziehen sehen kann. Ein kleiner Junge, der gebannt vor der Glasscheibe sitzt, versichert mir, er habe schon ganz viele Fische gesehen. Doch so sehr ich mich auch anstrenge, außer Laub, kleinen Ästen und Dreck sehe ich nichts im Wasser schwimmen. Zum Glück bin ich auch nicht die einzige Person, der es so ergeht. Scheinbar besitzen Kinder eben eine sehr blühende… äh fischige Fantasie.

Fischtreppe Obermaubach
Beobachtungsstation an der Fischtreppe Obermaubach

Burg Untermaubach

Nach dieser Rast geht es auch schon weiter. Wir entdecken auf unserer Tour die mittelalterliche Burg Untermaubach. Stolz steht sie da in ihrer ganzen Pracht, doch leider befindet sie sich in Privatbesitz und kann daher nicht besichtigt werden.

Also folgen wir weiter dem RurUfer-Radweg. Die Landschaft hat sich längst verändert. Statt durch hügelige Wälder radeln wir unaufhaltsam weiter an weitläufigen Auen vorbei. Dabei passieren wir immer wieder kleine Stauwehre, bis wir Düren erreichen.

Burg Untermaubach
Die Burg Untermaubach kann nur von außen bewundert werden

Düren

Düren wurde im Zweiten Weltkrieg fast komplett zerstört, so dass es keine klassische Altstadt besitzt. Dennoch erwarten dich hier diverse Sehenswürdigkeiten. So zum Beispiel das 1959 errichtete Rathaus, das unter Denkmalschutz steht. Hoch oben ist das Stadtwappen angebracht, das aus Mosaiksteinen besteht. Das Leopold-Hoesch-Museum besteht bereits seit über 100 Jahren und stellt Gemälde des Expressionismus und der klassischen Moderne aus.

Düren wird auch gerne als „Papierstadt“ bezeichnet, da hier die Papierindustrie einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor darstellt. Das Papiermuseum Düren widmet sich voll und ganz dem Thema Papier und seiner Geschichte. Wer sich mehr für die Stadtgeschichte von Düren interessiert, der sollte dem Stadtmuseum einen Besuch abstatten. Etwas außerhalb der Stadt befindet sich noch das Schloss Burgau. Das Wasserschloss ist ein beliebtes Ausflugsziel, in dem regelmäßig Ausstellungen angeboten werden.

Düren Rathaus
Das Rathaus von Düren aus den 1950ern
Leopold-Hoesch-Museum
Das Leopold-Hoesch-Museum in Jülich

Erlebnisstation „Kleiner Indemann an der Rur“

Wir kommen nun zur nächsten Erlebnisstation. Hier steht der „Kleine Indemann“, eine verkleinerte Ausgabe des „Großen Indemanns“. Dabei handelt es sich um einen Aussichtsturm am etwa 1000 Meter entfernten Tagebau Inden. Von ihm aus erhältst du einen Panoramablick über die Abraumhalde, für die viele Dörfer weichen mussten und die sich ab 2030 in einen See verwandeln soll.

Bei unserer Wanderung rund um Alt Kaster wanderten wir auf dem ehemaligen Abbaugebiet des Tagebaus Garzweiler, das bereits rekultiviert wurde.

Kleiner Indemann
Der Kleine Indemann nach dem Vorbild des Großen Indemanns

Jülich

Jülich ist besonders bekannt für seine beeindruckende Festungsanlage. Sie galt im 16. Jahrhundert als die mächtigste und modernste in ganz Europa. Noch heute prägt die Zitadelle mit dem herzoglichen Residenzschloss das Stadtbild. Übrigens findest du in Weißenburg in Bayern eine ähnliche Festungsanlage aus dem gleichen Zeitalter, nämlich die Wülzburg.

Während der napoleonischen Zeit wurde die Festungsanlage durch die Franzosen um den Brückenkopf an der Rur erweitert. Er ist heute ein beliebtes Ausflugsziel für Familien mit Kindern. Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung ist unter anderem noch der Hexenturm erhalten. Dieses Stadttor mit seinen Doppeltürmen ist auch das Wahrzeichen von Jülich. Hexenturm, Zitadelle und Brückenkopf-Park rahmen die Altstadt ein, in der wir noch in einer der Bars in der Fußgängerzone einkehren, bevor wir uns zu unserem heutigen Hotel begeben.

In der Jülich-Zülpicher Börde gibt es eine rekultivierte Abraumhalde. Sabine von Ferngeweht stellt dir einen Ausflug zur sogenannten Sophienhöhe vor.

Zitadelle Jülich
Schau ruhig einmal in die Zitadelle hinein
Hexenturm in Jülich
Der Hexenturm: gut erhaltenes Stadttor von Jülich

4. Etappe: Von Jülich nach Roermond – 63,2 km

Der RurUfer-Radweg führt uns heute entlang der Bördenlandschaft von Jülich nach Roermond.

Barmener See mit Überschwemmung

An unserem letzten Tag auf dem RurUfer-Radweg ist unser erstes Etappenziel der Barmener See. Dieser Baggersee dient auch als Badesee. Ein kleiner Sandstrand mit Liegewiese macht es möglich. Rund um den Barmener See befinden sich Rurauen und Überflutungsflächen. Letzteres bekommen wir am eigenen Leib zu spüren, denn der Radweg ist komplett überschwemmt. Zwei Jogger waten gerade mit nackten Füssen aus dem Wasser und berichten, dass die Überschwemmung etwa zwanzig Zentimeter hoch ist. Sie raten uns, den Barmener See von der anderen Seite zu umrunden.

Barmener See
Siehst du den Radweg? Nein? Tja, er ist leider versunken

So radeln wir also auf der gegenüberliegenden Rurseite weiter, was genauso idyllisch ist. Vorbei geht es an dem Ort Barmen und später stoßen wir wieder auf den ursprünglichen RurUfer-Radweg.

Tipp:
Wer mag, unternimmt einen Abstecher zum Haus Overbach oder zum Schloss Kellenberg. Beide liegen ganz in der Nähe und lassen sich auch sehr gut mit einer Wanderung um den Barmener See verbinden.

Historisches Wehr mit Fischtreppe

Über Feld- und Waldwege führt uns der Fernradweg weiter bis zu einem historischen Wehr kurz vor Linnich. Rauschend fließt die Rur an uns vorbei. Früher wurde die Rur hier aufgestaut und über die Mühlengräben abgeleitet, um die Mühlen der Handwerksbetriebe in Linnich mit Wasserkraft zu versorgen. Neben dem Wehr gibt es eine Fischtreppe, mit der die Fische das Hindernis überwinden können. Zwei Panoramaliegen stehen hier und laden zum Verweilen ein, doch leider sind beide schon besetzt.

Übrigens sind mein Mann und ich bereits bei einer unserer vergangenen Radtouren an diesem Wehr vorbeigekommen und haben damals das erste Mal vom RurUfer-Radweg erfahren. Damals fassten wir auch den Entschluss, diesen Fernradweg auf unsere Bucket List zu setzen.

Wehr in Linnich
Ganz schön laut am Wehr bei Linnich

Linnich

Nun führt uns der Radweg ein Stück am Mühlengraben entlang und anschließend an der Polizeischule in Linnich vorbei, bis wir den Ortskern von Linnich erreichen. Bereits im Jahr 888 wurde Linnich erstmalig urkundlich erwähnt und erhielt im 14. Jahrhundert Stadtrechte. Linnich besitzt eine bewegende Geschichte und war im Laufe der Zeit oft umkämpft. Besonders sehenswert ist der Alte Markt, an dem die evangelische Kirche mit dem umliegenden historischen Häuserensemble ein malerisches Plätzchen bildet. Hier befindet sich auch das in einem früheren Gutshof untergebrachte Heimatmuseum. Ganz in der Nähe des Alten Marktes öffnet gerade eine Eisdiele, für uns eine willkommene Einladung für eine kleine Pause in der Sonne sitzend.

Bei unserer anschließenden Runde durch Linnich entdecken wir noch die katholische Pfarrkirche St. Martinus, eine dreischiffige Hallenkirche, deren älteste Bauteile bis ins 12. Jahrhundert reichen. In der Nachbarschaft steht die ehemalige Vikarie und alte Schule. Wer sich für Glaskunst interessiert, der wird im Deutschen Glasmalerei-Museum fündig, das in einer ehemaligen Wassermühle untergebracht ist.

Alter Markt Linnich
Der Alte Markt in Linnich

Korbmachermuseum Hilfarth und Rurtaldom

Nach der kleinen Ortsbesichtigung schwingen wir uns wieder auf unsere Drahtesel und fahren am „Kleinen Obstbaumlehrpfad“ entlang. Anschließend kommen wir am Kieswerk Großkünkel (in Hückelhoven) mit Baggersee vorbei. Und schon erreichen wir Hilfahrth. In dem Dorf blühte einst die Korbmacherei, deren Arbeiten oft in nachbarschaftlicher Gemeinsamkeit durchgeführt wurden. Im Korbmachermuseum werden dir Flechttechniken, Werkzeuge und die Lebensweise der Korbmacher gezeigt. Das Wahrzeichen Hilfarths ist jedoch die neugotische Kirche St. Leonhard, die auch als „Rurtaldom“ bezeichnet wird.

Nordtor an der Rur und Adolfosee

Wir folgen dem RurUfer-Radweg und passieren das Nordtor an der Rur, ein „Tor“ aus Bögen mit Rastplatz. Auf einer Infotafel wird auf die Millicher Halde verwiesen, die sich in der Nähe befindet. Auf dem Gelände der ehemaligen Hückelhovener Zeche „Sophia-Jacoba“ ist mittlerweile ein Freizeit- und Erholungsgebiet entstanden.

Nordtor an der Rur
Das Nordtor an der Rur

Auf unserer weiteren Fahrt kommen wir erneut an einem Baggersee vorbei, diesmal dem Adolfosee. Er ist bei Anglern beliebt, da er sehr fischreich ist. Im Wasser befinden sich übrigens auch die Reste von vier Bunkern des ehemaligen Westwalls. Wie Inseln liegen sie nun in dem See. Wir radeln jetzt mit wasserhaltiger Aussicht auf dem RurUfer-Radweg entlang: links die Rur und rechts der See.

Während unserer Wanderung auf dem Premium-Wanderweg Birgeler Urwald verlief auch ein Stück auf dem Westwall.

Wassenberg

Genüsslich radeln wir weiter durch die flache Landschaft und erreichen Wassenberg-Orsbeck. Von hier aus lohnt sich ein Abstecher in den historischen Ortskern von Wassenberg, das zurecht den Namensteil „Berg“ trägt. Denn in dem ansonsten sehr flachen Niederrhein thront in Wassenberg eine Burg auf dem Burgberg (immerhin ganze 92 Meter über Normalnull). Von ihrem Bergfried aus erhältst du einen weiten Blick über die Landschaft. Im Ortskern kannst du zahlreiche Herrenhäuser und Villen aus der Gründerzeit bewundern.

RurUfer-Radweg
Genüsslich durch die schöne Landschaft

Effelder Waldsee

Wir folgen weiter der Rur und befinden uns jetzt auf einem Fischlehrpfad. Immer wieder stehen am Wegesrand Infotafeln, die lehrreiches über den Fischbestand in der Eifel-Rur preisgeben. Unsere Fahrt führt uns schließlich Richtung Effeld, vorbei am Schloss Effeld und durch den kleinen Ort durch, der für seinen Spargel berühmt ist. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Effelder Waldsee.

Auch dieser See entstand durch den Kiesabbau und befindet sich in einem Naturschutzgebiet. Zu unserer Freude gibt es am Effelder Waldsee einen Beach Club, in dem wir eine Pause einlegen. Mit Blick auf den See und die Wasserski-Anlage genießen wir den Sonnenschein. Für die musikalische Unterhaltung sorgt ein DJ und die Stimmung ist insgesamt sehr gechillt.

So gestärkt machen wir uns wieder auf und überqueren kurze Zeit später die Grenze zu den Niederlanden. Die Gegend hier kommt mir sehr bekannt vor, denn hier verläuft auch der grenzüberschreitende Premium-Wanderweg Rode Beek.

Effelder Waldsee
Chillig geht es am Effelder Waldsee zu
RurUfer-Radweg bei Vlodorp
Hier verläuft auch der Premium-Wanderweg Rode Beek entlang

Sint Odiliënberg

Die Landschaft und die Ortschaften sind nun typisch holländisch: kleine hübsche Häuser und viel grüne Landschaft. So auch der Ort Sint Odiliënberg, der das nächste Highlight des RurUfer-Radwegs darstellt. Im 8. Jahrhundert gründeten drei angelsächsische Missionare auf einem Hügel ein kleines Kloster. Heute steht hier die zweitürmige romanische Basilika, die diesen später heilig gesprochenen Missionaren geweiht ist. Außerdem steht in Sint Odiliënberg eine Windmühle (Molen van Verbeek) von 1883, die bis in die 1950er Jahre als Getreidemühle genutzt wurde.

Sint Olilienberg
Sint Odilienberg mit den beiden Kirchtürmen

Roermond

Wir befinden uns nun auf der Schlussetappe des RurUfer-Radwegs. Nur noch wenige Kilometer trennen uns bis zu unserem Ziel. Vorher dürfen wir noch einen traumhaften Blick auf eine der vielen Rur-Schleifen genießen. Und dann kommen wir auch schon in der Bischofsstadt Roermond an. Als erstes geht es am Yachthafen vorbei und schließlich zu der Stelle, an der die Rur in die Maas mündet. Wir radeln noch bis zum Marktplatz, auf dem am heutigen Pfingstmontag ein reges Treiben herrscht.

Roermond
Der RurUfer-Radweg endet in Roermond

Lohnt sich der RurUfer-Radweg?

Diese Frage kann ich definitiv mit ‚Ja’ beantworten. Der RurUfer-Radweg ist sehr abwechslungs- und erlebnisreich. Die Landschaft ist einfach wundervoll und die vier Tage vergingen wie im Flug… äh liefen wie am Rad. Ich kann den RurUfer-Radweg allen empfehlen, die gerne einen Fernradweg fahren möchten, dafür jedoch nicht gleich eine ganze Woche Urlaub verpulvern wollen. Er eignet sich super für ein verlängertes Wochenende.

Falls du jetzt auch gerne den RurUfer-Radweg entlang fahren möchtest, kannst du dir alle Details zu dieser Fahrradtour auf www.komoot.de ansehen und herunterladen.

(Geradelt im Mai 2023)

Tipps rund um den RurUfer-Radweg

Anreise zum RurUfer-Radweg

Der Startpunkt des RurUfer-Radwegs ist der Signal de Botrange. Dieser liegt in Belgien etwa 35 Kilometer südlich von Aachen. Leider ist die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr schwierig, da ab Aachen nur ein Bus nach Botrange fährt. Zwar kann man mit dem Auto bis nach Botrange fahren, jedoch hat man dann anschließend das Problem, vom Ziel zurück zu seinem Auto zu kommen. Daher haben wir einen Shuttle-Service von Roermond bis zum Signal de Botrange gebucht, der uns samt unserer Räder transportiert hat. Falls du auch gerne diesen Shuttle-Service in Anspruch nehmen möchtest, findest du nähere Infos auf der Homepage des Eifel Tourismus.

Sehr praktisch: Roermond ist auch prima mit der Bahn zu erreichen, falls du lieber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen möchtest.

RurUfer-Radweg
Genieße die Zeit auf dem RurUfer-Radweg

Das Fahrradgepäck

Unser Gepäck für die vier Tage haben wir komplett in unseren Radtaschen verstaut. Wir nutzen sehr gerne Taschen, die rechts und links an den Gepäckträger gehängt werden und wasserdicht sind. Da mein Mann diesmal mit seinem Mountainbike gefahren ist, das keinen Gepäckträger besitzt, hat er seine Kleidung in einer Satteltasche und einer Lenkertasche transportiert. Auf diese Weise bekommst du alles wunderbar mit. Was du auf einer mehrtägigen Fahrradtour unbedingt dabei haben solltest, habe ich dir in meiner Fahrrad Packliste zusammengestellt.

RurUfer-Radweg Unterkünfte

Entlang des RurUfer-Radwegs gibt es zahlreiche Hotels, Gasthäuser und Pensionen. Viele von ihnen sind auf Radtouristen eingestellt und verfügen neben Abstellplätzen für die Räder auch Stromanschlüsse, um e-Bikes zu laden. Beachte jedoch, dass die Unterkünfte gerade in den Sommermonaten sehr schnell ausgebucht sind. Daher empfehle ich dir, frühzeitig zu buchen. Wir sind auch an sehr vielen Campingplätzen vorbeigekommen. Sicherlich eine gute Alternative für Radler, die ein Zelt dabei haben.

Pausen und Verpflegung

Es gibt auf dem gesamten RurUfer-Radweg ausreichend Rast- und Picknickplätze, meistens verbunden mit einem schönen Aussichtsplatz. Für dein leibliches Wohl sorgen zahlreiche Bäckereien, Cafés, Eisdielen und Restaurants, die sich in den umliegenden Ortschaften befinden. Wer freundlich fragt, bekommt hier auch seine Fahrradflasche gratis mit gekühltem Leitungswasser aufgefüllt.

Wie hat dir unsere Tour auf dem RurUfer-Radweg gefallen? Hast du Lust bekommen, diesen Radweg auch einmal zu fahren? Welche der Highlights findest du besonders lohnenswert? Kannst du uns auch einen schönen Fernradweg empfehlen? Ich freue mich über deine Meinung. Hinterlasse doch dein Feedback unten als Kommentar.

Und falls du jemanden kennst, dem der RurUfer-Radweg ebenfalls gefallen könnte, dann empfehle doch der Person am besten diesen Beitrag. Oder teile den Artikel ganz einfach in den sozialen Medien, damit auch andere von dem traumhaften RurUfer-Radweg erfahren. Vielen Dank.

RurUfer-Radweg
Der RurUfer-Radweg ist sehr empfehlenswert

Weitere Inspirationen für unser schönes Deutschland

Landshut: In der ehemaligen Herzogstadt erwarten dich eine malerische Altstadt, interessante Museen und eine sehenswerte Burg. Erfahre, wo man steuerfrei leben konnte, wo nach Gold geschürft wurde und wieso in Landshut der höchste Backsteinturm der Welt steht. Und natürlich gibt es noch alle wichtigen Infos zur berühmten Landshuter Hochzeit.

Augsburg: Erfahre mehr über die Fuggerstadt, die die älteste Sozialbausiedlung der Welt besitzt. Eine Stadt, in der nicht nur viele berühmte Persönlichkeiten zu Gast waren, sondern auch lebten. Ich erzähle dir, wo Martin Luther verhört wurde, wer einst im Rokoko-Festsaal tanzte und warum Augsburg die meisten gesetzlichen Feiertage in Deutschland besitzt.

Bauernhofweg Lohmar: Wer zur Gammersbacher Mühle wandern möchte, nutzt dafür ganz einfach den Bauernhofweg Lohmar. Dieser führt dich durch das idyllische Aggertal, das sich im südlichen Teil des Oberbergischen Landes befindet. Der Bauernhofweg verläuft durch Wälder, kleine Ortschaften und an Feldern vorbei. Dabei erhältst du immer wieder wundervolle Aussichten auf die hügelige Landschaft.

Kempen: Begleite uns auf unserem Bummel durch die hübschen Gassen der Thomasstadt und entdecke dabei die Kempen Sehenswürdigkeiten. Zu bewundern gibt es neben wunderschönen Patrizierhäusern und Fachwerkbauten noch die Burg Kempen und die Propsteikirche St. Martin.

Heidelberg: Eine malerische Altstadt mit romantischen Gassen und Plätzen sowie eine beeindruckende Schloss-Ruine: Heidelberg zieht alljährlich Tausende von Touristen an. Wir stellen dir die schönsten Heidelberg Sehenswürdigkeiten vor. Erfahre, warum die Heiliggeistkirche durch eine Wand geteilt war, was mit zu bestrafenden Studenten passierte und wo sich der schönste Foto Hotspot befindet.

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2 Gedanken zu “RurUfer-Radweg: traumhafter Flussradweg durch 3 Länder

  1. Meine Güte, ist das schön! Ich finde es so toll, was einem inzwischen auf solchen Strecken touristisch geboten wird. Eine Fischtreppe! Richtig gut!
    Herzliche Grüße aus Kenia,
    Laura.

  2. Liebe Annette,
    was für eine schöne Inspiration. Ich bin ja eigentlich nicht so die Radfahrerin, sondern wandere lieber.
    Aber dein Beitrag und deine tollen Fotos haben mich gleich dazu veranlasst mal im Keller nachzuschauen, ob mein Fahrrad noch Luft in den Reifen hat.
    Danke dafür und in der beschriebenen Region war ich auch noch nie im Urlaub. Leider ist das nicht mal an einem langen Wochenende zu fahren, aber ich habe es auf meine To-Do-Liste gesetzt.
    Herzliche Grüße
    Sonja

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