Dafür nehme ich mir regelmäßig Zeit – ein Blick hinter die Kulissen

Zeit ist etwas, das bei vielen sehr knapp bemessen ist. Dennoch oder gerade deshalb gibt es meistens etwas, für das man sich einfach regelmäßig die Zeit nimmt. Das kann entweder Sport sein oder ein geliebtes Hobby. Vielleicht ein bestimmtes Ritual oder ein gemeinsames Familienessen und die regelmäßigen Kontakte zu guten Freunden. Das sind zumindest alles Dinge, für die ich mir regelmäßig Zeit nehme. Aber außerdem nehme ich mir auch Zeit, um regelmäßig an meinem Blog zu arbeiten.

Regelmäßig am Blog arbeiten

Regelmäßig Zeit
Dafür nehme ich mir regelmäßig Zeit

Diesen Reiseblog gibt es bereits seit 2018. Begonnen hat damals alles mit unserer Fernreise nach Sri Lanka. Was anfangs völlig unvorbereitet und noch recht planlos begann, entwickelte sich mit der Zeit immer weiter. Meine Webseite wuchs mir ans Herz und es bereitete mir große Freude, mit meinen Beiträgen so viele Menschen zu erreichen.

Ich merkte aber auch ziemlich schnell, dass es mit dem „bloßen“ Schreiben von Blogbeiträgen nicht getan ist. Und daher nehme ich mir regelmäßig Zeit, um an meinem Blog zu arbeiten. Du darfst heute einmal hinter die Kulissen schauen. Ich zeige dir, wie so ein Blogbeitrag entsteht und welche sonstigen Aufgaben alle zu bewältigen sind.

Interessante Reiseziele raussuchen

Nun ja, zuerst einmal muss es natürlich etwas geben, worüber ich überhaupt schreiben kann. Und da es sich bei ‚Netreisetagebuch‘ in erster Linie um einen Reiseblog handelt, müssen natürlich auch dementsprechend Reisen gemacht werden.

Also fängt alles damit an, dass zunächst interessante Reiseziele rausgesucht werden müssen. Grobe Ideen haben wir da viele, schließlich gibt es unzählige schöne Flecken auf der Erde, die nur darauf warten, von uns entdeckt zu werden. Inspirieren lassen wir uns gerne von Reisezeitschriften, Reiseführern oder beim Durchstöbern von Reiseberichten anderer Reiseblogs. Selbstverständlich sind wir auch immer dankbar für Urlaubstipps von Freunden und Kollegen.

Die Reisen vorbereiten und Wanderrouten vorplanen

Ein Reiseziel ist also ausgewählt, dann geht es jetzt an die detaillierte Planung. Dabei gilt es folgende Fragen zu beantworten:

  • Wann ist die beste Reisezeit? Denn nicht jedes Reiseziel ist auch zu jeder Jahreszeit geeignet. Mancherorts herrscht ausgerechnet in unserem Sommer beispielsweise Monsunregen.
  • Wie kommen wir am besten dort hin? Fahren wir mit dem Auto oder dem Zug? Oder müssen wir sogar Flüge buchen? Und wenn ja, wie sieht es dann mit einem Mietwagen vor Ort aus?
  • Was wollen wir vor Ort alles besichtigen? Ich kann dir schon jetzt verraten, dass wir am liebsten Unmengen sehen wollen. Meistens ist es aber viel zu viel, so dass wir wirklich genau überlegen müssen, was uns wichtig ist. Es gilt, die zur Verfügung stehende Reisezeit gut einzuteilen.
  • Wo wollen wir übernachten? Gerade bei einer Rundreise ist dieser Punkt immer recht aufwändig, da wir schon im Vorfeld genau planen müssen, wann wir wo sein werden und uns dann auf die Suche nach Unterkünften machen müssen.
  • Je nach Reiseziel sollten wir dann noch die entsprechenden Einreisebedingungen (gilt nicht nur zu Corona-Zeiten) und eventuelle Impfempfehlungen prüfen. Gerade bei Fernreisen empfiehlt es sich, rechtzeitig über einen ausreichenden Impfschutz nachzudenken, da es ansonsten mit den ganzen Impfterminen recht knapp werden kann.
  • Und ja, auch die Frage „Was packe ich ein?“ will überlegt werden. Welches Equipment müssen wir mitnehmen und welches Zubehör wird benötigt?

Da wir ja derzeit nicht verreisen können, unternehmen wir stattdessen regelmäßig Wanderungen in unserer Region. Auch hier suchen wir uns schöne Gegenden heraus und planen dann die Wanderroute, die nach Möglichkeit durch viel Natur verlaufen sollte. Außerdem versuchen wir, dabei noch so manches Highlight mitzunehmen.

Reiseplanung
Die Reisen werden gut geplant

Die geplanten Dinge dann auch erleben und Sehenswürdigkeiten besichtigen

Die geplanten Reisen und Wanderungen müssen dann natürlich auch erlebt werden. Also los geht’s! Unterwegs werden die vielen Sehenswürdigkeiten besichtigt und die Landschaften bewundert. Dabei entdecken wir auch so manches neues und lassen uns von Dingen überraschen, die gar nicht geplant waren. Die Kamera ist stets unser treuer Begleiter, denn die vielen tollen Eindrücke wollen wir ja zur Erinnerung festhalten.

Zu Hause Urlaubsfotos sichten und bearbeiten

Zu Hause wieder angekommen, merke ich dann jedes Mal, dass es ziemlich viele Erinnerungsfotos geworden sind. Die müssen alle gesichtet und sortiert werden. Manche werden auch direkt aussortiert, weil sie doppelt oder qualitativ nicht ausreichend sind. Dann werden die Bilder noch bearbeitet, dass heißt sie werden auf das richtige Maß für den Blogartikel zugeschnitten und anschließend komprimiert. Diese Arbeiten sind unablässig, da die Dateigrößen ansonsten viel zu groß wären und die Webseite drastisch verlangsamen würden. Das war auch eines der Themen bei meinem ersten ReiseBloggerCamp.

Spannende Beiträge schreiben

Damit du jetzt an unseren Reiseerlebnissen teilhaben kannst, ist es nun Zeit für mich, spannende Beiträge über unsere erlebte Reise oder die gemachte Wanderung zu schreiben. Manchmal sind es so viele Erlebnisse, dass ich mich gar nicht mehr so genau an alle Details erinnere. Zum Glück hilft mir dann aber immer mein Mann auf die Sprünge.

Natürlich will der Beitrag nicht nur spannend geschrieben, sondern auch optisch aufbereitet werden. Das fängt mit Zwischenüberschriften zur besseren Übersicht an. Dann gehören ja unbedingt auch Bilder in den Artikel, damit du dir ein eigenes Bild machen kannst. Die habe ich ja auch extra dafür schon alle vorbereitet und bearbeitet.

Außerdem lockern Details wie Aufzählungslisten oder farblich abgesetzte Infokästen die „Textwüste“ etwas auf. Zum Schluss noch einmal Korrekturlesen, denn du möchtest sicherlich nicht über eine Menge Rechtschreibfehler stolpern. Wenn es zu meinem Beitrag noch einen passenden weiteren Artikel gibt (egal ob auf meiner Website oder auf einer fremden) verlinke ich den noch entsprechend, damit du dort noch weitere Informationen zu dem jeweiligen Thema findest.

Jetzt wird es etwas technisch: Damit meine Artikel später auch von den Lesern gefunden werden, sollten sie noch für Google optimiert werden. Schließlich gibt es ja nichts traurigeres, als wenn meine ganzen Mühen völlig umsonst waren. Daher sollten im Text sogenannte Keywords vorhanden sein, also die Begriffe, nach denen die Leser bei Google suchen. Und auch die Bilder können bei Suchmaschinen gefunden werden, wenn ich ihnen einen entsprechenden Alt-Tag (Alternativtext für Bildbeschreibung) verpasse.

Beiträge veröffentlichen und vermarkten

Dann bin ich endlich fertig und kann den Blogbeitrag veröffentlichen…

Nein, fertig bin ich dann tatsächlich nicht. Sondern nun geht es ans Vermarkten. Meine Leser, die sich in meine e-Mail-Liste eingetragen haben, werden natürlich sofort per Mail über den neuen Artikel informiert und kommen so in den Genuss, ihn als erstes zu lesen. Wie aber sollen die vielen restlichen Leser da draußen wissen, dass es einen neuen Beitrag von mir gibt? Da helfen mir die sozialen Medien weiter. Ich bin mittlerweile auf diversen Kanälen vertreten. Wenn du dich ebenfalls mit mir vernetzen möchtest, dann nutze doch einfach die jeweiligen Icons ganz oben auf meinem Blog. Ich würde mich sehr freuen, dich dort wiederzusehen.

Doch die sozialen Medien wollen natürlich auch regelmäßig bespielt und gesichtet werden. Daher nehme ich mir regelmäßig Zeit, um auf die Kommentare zu antworten. Auch auf meinem Blog freue ich mich stets über Kommentare, die ebenfalls von mir beantwortet werden.

Reisefotos
Eine Bloggerin bei der Arbeit

Website auf dem neuesten technischen Stand halten

Jetzt kommt ein Punkt, der zwar nicht so viel Spaß macht, aber wirklich sehr wichtig ist. Und darum nehme ich mir auch hierfür regelmäßig Zeit. Die Website sollte stets auf dem neuesten technischen Stand sein. Soll heißen, ich überprüfe, ob es neue Updates für das „Blogprogramm“ und das ausgewählte Blogdesign gibt, sowie für die genutzten Plugins. Das ist auch sehr wichtig in Punkto Security, um mögliche Hacker-Angriffe zu vermeiden.

Dann mache ich noch regelmäßig ein Backup von meiner Website, um sie im Falle eines Falles neu hochladen zu können. Außerdem gebe ich Kommentare frei und beantworte sie. Spam-Kommentare werden allerdings gnadenlos gelöscht.

Mit anderen Bloggern vernetzen

Jetzt kommt wieder ein Punkt, der mehr Spaß macht: sich mit anderen Bloggern vernetzen. Denn in der Bloggerwelt gehört das Vernetzen einfach dazu. Mittlerweile kenne ich eine ganze Menge von ihnen, die allesamt sehr interessante Blogs betreiben. Es wird untereinander geholfen und mit Tipps und guten Ratschlägen zur Seite gestanden. Außerdem werden sogenannte Round-Ups und Blogparaden veranstaltet. Ich habe auch schon einmal eine Blogparade zum Thema „Fit halten im Urlaub“ ausgerichtet und fand es sehr spannend, wie unterschiedlich jeder einzelne an ein bestimmtes Thema herangeht.

Am Ende steht der Leser

Nun weißt du also, wie so ein Blogbeitrag entsteht und was hinter den Kulissen alles geschieht. Wie du siehst, muss man sich dafür schon regelmäßig Zeit nehmen. Da mir mein Reiseblog sehr ans Herz gewachsen ist und mir die ganze Arbeit sehr viel Spaß macht, nehme ich mir diese Zeit sehr gerne. Und ich hoffe natürlich, dass dir das zu Gute kommt.

Sicher gibt es auch bei dir etwas, wofür du dir regelmäßig Zeit nimmst. Verrate mir doch, was es ist! Ich bin sehr gespannt. Beschreibe es einfach unten in den Kommentaren.

Dieser Artikel ist übrigens im Rahmen der Aktion #blognacht entstanden. Viele Blogger haben heute Nacht gemeinsam einen Beitrag zu dem Thema „Dafür nehme ich mir regelmäßig Zeit“ geschrieben. Der Impuls hierfür kam von der lieben Anna Koschinski. Wie eine Blognacht funktioniert und welche Idee dahinter steckt, erfährst du unter: annakoschinski.de/blognacht. Für mich war die Blognacht eine spannende Erfahrung, für die ich mir zukünftig sicherlich auch regelmäßig Zeit nehmen werde.


Gemeinsam macht es einfach mehr Spaß. So war es auch bei der Staffelwanderung „Ruhrpottliebe“, bei der wir bis zum Tetraeder in Bottrop gewandert sind.

Du möchtest gerne in meinen Reiseberichten schmökern? Dann begleite uns auf unserem Stadtrundgang durch die mittelalterliche Fachwerkstadt Hilpoltstein oder erfahre mehr über unsere Wanderungen, zum Beispiel rund um den Hülser Berg zur Schluff Bahn.

Aber es gibt auch zahlreiche Berichte über Reiseziele außerhalb von Deutschland. Wie wäre es mit den Sehenswürdigkeiten in Lagos, der Stadt Heinrichs des Seefahrers an der Algarve? Oder dem historischen Sirmione? Schon die Römer und Maria Callas liebten diesen Kurort am Gardasee.


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