Neuss Sehenswürdigkeiten: Quirinus-Münster, Blutturm und vieles mehr – Highlights der letzten 2000 Jahre

Neuss ist zwar nicht gerade ein klassisches Touristenziel, aber dennoch ist die Stadt weit über die Grenzen hinaus bekannt: für die Skihalle und für das größte Schützenfest am Rhein. Zudem sind in der Großstadt viele Firmen angesiedelt. Vielleicht bist du ja gerade geschäftlich in Neuss unterwegs und interessierst dich deswegen für die Hansestadt. Oder du besuchst eine der zahlreichen Messen in der Nachbarstadt Düsseldorf und übernachtest dabei in Neuss. Oder vielleicht bist du auch neu nach Neuss umgezogen und suchst daher nach Informationen über deine neue Heimatstadt. Weshalb auch immer, du dich für Neuss am Rhein interessierst: Du bist hier genau richtig. Ich werde dir viele Sehenswürdigkeiten von Neuss zeigen.

Wissenswertes über Neuss

Neuss Sehenswürdigkeiten
Der heilige Quirinus wacht über die Neusser Sehenswürdigkeiten

Neuss am Rhein befindet sich in NRW und ist die direkte Nachbarstadt der Landeshauptstadt Düsseldorf. Mit ihren circa 160.000 Einwohner zählt Neuss als Großstadt. Zum Rhein-Kreis-Neuss gehören acht Gemeinden. In Neuss mündet übrigens die Erft in den Rhein (dort endet dann auch der Erft-Radweg).

Die Hansestadt blickt auf eine 2000-jährige Geschichte zurück. Bereits die Römer schlugen hier ihr Lager auf, zur damaligen Zeit hieß der Ort Novaesium.

Bei jeder geplanten Baustelle, hofft man, keine römische Scherbe oder Münze zu finden, da ansonsten die Bauarbeiten für die nächsten Jahre stillstehen. Denn dann wird die Fundstelle samt der Funde minutiös protokolliert und katalogisiert. Und das kann Jahre dauern. So geschehen beim Bau des Romaneums.

HÄTTEST DU ES GEWUSST?
Neuss wurde bis 1968 ‚Neuß‘ geschrieben. Da lautete die vierstellige Postleitzahl auch noch ganz einfach: 4040.

Neuss Sehenswürdigkeiten

Quirinus-Münster – Wahrzeichen von Neuss

Im Herzen der Stadt befindet sich auf dem Münsterplatz das Wahrzeichen von Neuss: das Quirinus-Münster. Hoch auf dem Kirchturm thront der heilige Quirinus, Schutzpatron der Kranken und der Pferde, und wacht über die Stadt. Die Reliquien des römischen Offiziers, der im 2. Jahrhundert als christlicher Märtyrer enthauptet wurde, kamen 1050 nach Neuss und liegen seither im Qurinusschrein. Dies zog zahlreiche Pilger an. Daher wurde Anfang des 13. Jahrhunderts das Quirinus-Münster erbaut.

Quirinus-Münster
Quirinus-Münster: das Wahrzeichen von Neuss

Auf dem Münsterplatz steht passend dazu der Quirinusbrunnen, der die alljährliche Quirinusprozession darstellt.

Gut zu wissen
Auf dem Münsterplatz findet jährlich unter den wachsamen Augen des Schutzpatrons der Neusser Weihnachtsmarkt statt.

Vogthaus – ehemaliger Verwaltungssitz

Auf dem Münsterplatz steht auch das sehenswerte Vogthaus. Das im 16. Jahrhundert vom damaligen Vogt errichtete Haus diente ihm, dem Repräsentanten des Erzbischofs von Köln, als Amtssitz. Im Laufe der Zeit waren im Vogthaus schon ein Gericht, eine Bank und jetzt eine Gaststätte untergebracht. Das Gebäude besitzt eine Besonderheit: Täglich um 11 Uhr, 15 Uhr und 17 Uhr drehen sich oben an der Hausfassade kleine Schützenfiguren zu einem Glockenspiel.

Vogthaus Neuss
Früherer Amtssitz des Vogts

Zeughaus – Vom Kloster zum Waffenlager

Vom Münsterplatz aus gelangst du zum Freithof, dem ehemaligen Kirchhof von St. Quirin. Hier befindet sich auch das Zeughaus. Es wurde im 17. Jahrhundert errichtet und ist die ehemalige Kirche eines Franziskanerklosters. Nach der Auflösung des Klosters diente der historische Kirchenbau diversen Zwecken. So wurden im Zeughaus Waffen und andere militärische Ausrüstungsgegenstände gelagert. Auch als Getreidelager und Verkaufshalle eines Kaufhauses wurde es bereits genutzt. Heute finden in dem einschiffigen Gebäude Veranstaltungen statt und die Räumlichkeiten können angemietet werden.

An der Treppe, die hinab zum Marktplatz führt, findest du einen bronzenen Löwen zum Gedenken an die Kriegsopfer. Der Löwe ist übrigens auch das Wappentier von Neuss.

Zeughaus Neuss
Zeughaus mit Löwen unter dem Baum

Marktplatz – Treffpunkt für Jung und Alt

Steig die Freitreppe hinab und flaniere über den Marktplatz, denn hier hat sich in den letzten Jahren mächtig was getan. Die Autos wurden verbannt und es siedelten sich immer mehr Bars und Cafés an, die in den warmen Sommermonaten die Bestuhlung auf dem Marktplatz verlegen. Somit wurde der Marktplatz zu einem lebhaften Treffpunkt für Jung und Alt. Am Anfang des Marktplatzes steht das Rathaus mit seinem Arkadengang.

Augen rechts

Bitte wundere dich nicht, falls dir im Boden eine Platte mit der Aufschrift „Augen rechts“ auffällt. Nein, die Botschaft ist keine Aufforderung für Touristen, den Blick auf eine besondere Sehenswürdigkeit zu lenken. Dieser „Befehl“ gilt den Schützen, die bei der jährlichen Schützenparade zu Ehren des Schützenkönigs an dieser Stelle am König und am Komitee vorbeiziehen.

Augen rechts
Anweisung für die Schützen

Kardinal Josef Frings

Wusstest du eigentlich, dass Kardinal Josef Frings aus Neuss stammt? Der ehemalige Erzbischof von Köln wurde nämlich 1887 in Neuss geboren. Das Haus der Familie stand an der Stelle der heutigen Commerzbank auf dem Marktplatz, wurde jedoch im Zweiten Weltkrieg zerstört. Sicher hast du schon einmal den Begriff „fringsen“ gehört. Das Wort leitet sich durch die Aussage des Kardinals von 1946 ab, dass doch in der Not Mundraub und Kohlenklau straffrei sein sollten. Ihm zu Ehren steht rechts neben dem Eingang des Quirinus-Münsters das Josef-Kardinal-Frings-Denkmal.

„Schützenstraße“

Wenn du vor dem Marktbrunnen rechts in die Krämerstraße abbiegst, werden dir auf dem Boden sicherlich die vielen gravierten Steine auffallen. Hierbei handelt es sich um sogenannte „Schützensteine“. Gegen eine Spende können sich Mitglieder des Neusser Bürger-Schützen-Vereins, aber auch Schützenfestfreunde, mit ihrem Namen auf der „Schützenstraße“ verewigen lassen.

Romaneum – wo schon die Römer nächtigten

Vom Marktplatz aus führt ein kurzer Durchgang zum ehemaligen Omnibusbahnhof, der in jahrelanger Bauzeit umgestaltet wurde. Wo sich früher die zahlreichen Bussteige befanden, wurde nun ein großzügiger offener Platz angelegt. Bei Grabungen wurden die Überreste eines römischen Gasthauses sowie mittelalterliche Keller und Mauern freigelegt. Teile davon sind sowohl auf dem Platz als auch in den Räumen des neu errichteten Romaneums sichtbar gelassen. Im Romaneum sind übrigens die VHS und die Musikschule untergebracht.

Romaneum
Romaneum am ehemaligen Omnibusbahnhof

Schützenswertes auf der Oberstraße

Wenn du die Oberstraße stadtauswärts entlang gehst, kommst du an einem auffälligen weißen Gebäude vorbei. Hier sind zum einen Dienststellen der Kreisverwaltung Neuss untergebracht, zum anderen aber auch das Rheinische Landestheater sowie das Programmkino „Hitch“. Der Straße weiter folgend wirst du noch ein paar weitere „schützenswerte“ Sehenswürdigkeiten von Neuss entdecken:

Schützenmuseum – Haus Rottels

Da hätten wir als erstes das Haus Rottels. In dem ehemaligen Wohn- und Geschäftshaus aus dem 19. Jahrhundert der Familie Rottels ist heute das Rheinische Schützenmuseum Neuss untergebracht. Zu sehen gibt es viele Sammelstücke rund um das traditionsreiche Bürger-Schützenfest, wie zum Beispiel Orden, Uniformen, Fahnen, Plakate und vieles mehr. Ein Muss für jeden Schützenfestliebhaber.

Rheinisches Schützenmuseum
Oberstr. 58 – 60, 41460 Neuss
www.rheinisches-schuetzenmuseum.de

Geöffnet: mittwochs und sonntags von 11 bis 17 Uhr

Kulturkeller und Stadtarchiv

Auf der gegenüberliegenden Seite steht ein ehemaliges Privathaus von 1787 mit Tordurchfahrt und zwei Eingängen. Hier ist das Kulturamt untergebracht und im Gewölbekeller (dem Kulturkeller) finden kulturelle Veranstaltungen statt.

Das benachbarte Gebäude beherbergt heute das Stadtarchiv. Doch erbaut wurde es 1778 als Kaiserliches und Thurn und Taxis’sches Posthaus. Mitte des 19. Jahrhunderts befand sich dann in dem gelben Bau erst die „Stearinlichterfabrik Gebrüder Sels“ und anschließend die „Kerzenfabrik Oberbeck & Sohn“.

Stadtarchiv
Stadtarchiv im ehemaligen Posthaus

Die Neusser Stadttore

Neuss war zum Schutz vor Angreifern von einer Stadtmauer umgeben, von der nur noch wenige Reste erhalten sind. Zusätzlich zur Stadtmauer war Neuss noch von einem Stadtbefestigungsgraben umringt, dem Erftmühlengraben. Durch insgesamt sechs Stadttore konnte die Stadt damals betreten werden: Niedertor, Hamtor, Rheintor, Zolltor, Hessentor und Obertor.

Während die meisten Stadttore im Laufe der Zeit zerstört wurden, steht vom Hamtor immerhin noch ein Rest des Torbogens. Stadtauswärts ist ein kleiner Platz mit Springbrunnen angelegt. Hier siehst du das Grenadierdenkmal stehen, das das Schützenwesen symbolisiert.

Kein richtiges Tor, sondern eher ein Törchen stellte übrigens das Tranktor dar, durch das das Vieh zur Tränke getrieben wurde. Reste davon befinden sich in der Tiefgarage der heutigen AOK.

Das Obertor mit Clemens-Sels-Museum

Einzig das Obertor ist noch erhalten geblieben. Es liegt an der damals wichtigen Handelsstraße nach Köln und war somit auch das bedeutendste Stadttor. Der massive Torbau mit den beiden Rundtürmen wurde um 1200 errichtet. Heute befinden sich im Obertor Ausstellungsstücke des Clemens-Sels-Museums. Wenn du also mal in das Obertor gelangen möchtest, plane doch einen Museumsbesuch ein. Zu sehen gibt es Kunst sowie archäologische, stadtgeschichtliche und volkskundliche Sammlungen.

Obertor Neuss
Das stattliche Obertor

Clemens-Sels-Museum
Am Obertor, 41460 Neuss
https://clemens-sels-museum-neuss.de

Öffnungszeiten:
Dienstag – Samstag: 11 – 17 Uhr
Sonntag, Feiertag: 11 – 18 Uhr

Der Rosengarten – grüne Oase und Klassiktreff

Vom Obertor aus gelangst du recht bald in den Stadtgarten, einer Parkanlage mit altem Baumbestand und Wiesenflächen. Teil dieses Parks ist der Rosengarten, an dem der Erftmühlengraben entlang verläuft. Die vielen weißen Bänke rund um den Rosengarten laden zum Verweilen und Entspannen ein. Einmal im Jahr findet hier die Open-Air-Klassiknacht statt. Dann sitzen viele Musikfreunde auf den Wiesen rund um den Rosengarten auf mitgebrachten Decken und lauschen bei einem Picknick dem Konzert der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein.

Der Blutturm – blutige Vergangenheit

Nun wird es schaurig: An der Promenadenstraße steht der Blutturm, ein Überbleibsel der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Dieser Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert diente früher als Gefängnis, in dem auch Foltern stattfanden. Der Name ‚Blutturm‘ leitet sich wahrscheinlich davon ab, dass bei den Foltern reichlich Blut geflossen sein dürfte. Heutzutage geht es wesentlich friedlicher in den dicken Gemäuern zu: der Blutturm kann nämlich für Kindergeburtstage angemietet werden.

Blutturm Neuss
Schauriger Blutturm

Neusser Fachwerkhäuser

Während des Kölner Krieges 1583/1588 sind die meisten Häuser in Neuss verbrannt. Doch auf der Michaelstraße findest du noch einige schnuckelige Fachwerkhäuser, zum Beispiel das viergeschossige Eckhaus und das schmale mit den roten Fensterläden. Dies ist übrigens das älteste Haus in Neuss, es stammt aus dem Jahre 1571.

Bei deinem Rundgang durch die Stadt solltest du auf alle Fälle auch einen Blick auf das ‚Em Schwatte Päd‘ auf dem Hauptstraßenzug werfen. Das Bürgerhaus mit dem Stufengiebel wurde 1603 errichtet. Der Name leitet sich von „Zum Schvatten Rosz“ ab, die Inschrift befindet sich noch heute zusammen mit der Abbildung eines schwarzen Pferdes über der Tür. Seit jeher ist in dem roten Backstein-Renaissance-Haus eine Gaststätte untergebracht. Einst wurde hier sogar das Bier selber gebraut.

Altstadt Neuss
Das älteste Haus in Neuss
Fachwerkhäuser in Neuss
Fachwerkhäuser in der Michaelstraße

Alte Post und Telegraphenamt

Das freistehende Gebäude des ehemaligen Preußischen Postamts auf der Neustraße stammt aus dem Jahr 1879. Heute werden die Räumlichkeiten als Kulturforum genutzt, da das Hauptpostamt in ein größeres Gebäude in der Nähe des Bahnhofs gezogen ist.

Gleich um die Ecke der Alten Post steht das alte Telegraphenamt, das in den Jahren 1915/1916 errichtet wurde und mittlerweile zu Loftwohnungen umgebaut wurde.

Alte Post
Kulturforum Alte Post

Neuss und seine Klöster

Kloster Marienberg

In Neuss gab es früher mehrere Klöster. Bereits 1439 wurde das Kloster Marienberg gegründet. Die Klosterkirche befindet sich am Ende des Glockhammers. Seit 1857 gehört zu dem Kloster auch die sogenannte höhere Töchterschule, das Mädchengymnasium Marienberg.

Jesuitenturm

Etwas versteckt befindet sich im Jesuitenhof der Jesuitenturm. Dieser achteckige Turm mit Haubendach (auch „Studenten-Türmchen“ genannt) ist das Überbleibsel des ehemaligen Klosters und Gymnasiums der Jesuiten. Er wurde im 17. Jahrhundert errichtet und ist heute an ein Wohnhaus angeschlossen. Das dazugehörige Kloster wurde 1234 von den Minoriten errichtet und erstreckte sich bis zur Rottelsgasse. Dort erinnern heute Gebäudereste und ein Gedenkstein an das Minoritenkloster. 1615 übernahmen die Jesuiten das Kloster und gründeten ein Gymnasium, den Vorläufer des heutigen Quirinus-Gymnasiums. Nach der Auflösung des Jesuitenordens 1773, wurde das Areal unter anderem für eine Ölmühle genutzt. Seit 1911 befindet sich auf dem Jesuitenhof eine Wohnanlage.

Rottelsgasse
Mauerreste des ehemaligen Minoritenklosters

Klarissenkloster

Das Klarissenkloster befand sich auf der gleichnamigen Klarissenstraße. Übrig geblieben von dem Kloster sind nur noch die Kellergewölbe. Heute befindet sich in einigen Teilen dieser Keller eine Eventlocation.

Herz-Jesu-Kloster

Ende des 19. Jahrhunderts wurde auf der Michaelstraße das Kloster Herz Jesu errichtet. Die Ordensschwestern führten hier ein Krankenhaus, das 1968 in das Johanna-Etienne-Krankenhaus auf der Neusser Furth umzog. In den ehemaligen Klostergebäuden ist heute das Sozialamt der Stadt Neuss untergebracht. Das ‚Weiße Haus‘ gehörte ebenfalls zum Klosterkomplex und beherbergte damals die Haushaltungsschule und die Wirtschaftsräume der Ordensschwestern.

Weißes Haus
Das Weiße Haus

Nordkanal – Hinterlassenschaft Napoleons

Was wäre Neuss ohne seinen Nordkanal? Während der französischen Besatzung ließ Napoleon 1806 den Bau des Nordkanals beginnen. Er sollte zur Schiffsverbindung zwischen Rhein und Maas werden, doch er wurde nie fertig gestellt. Auch Karl der Große hatte einmal die Idee einer schiffbaren Wasserstraße: Er startete 793 den Bau der Fossa Carolina, die den Rhein mit dem Donau verbinden sollte, doch auch dieser Bau wurde nie vollendet.

Gut zu wissen
Immer wenn dir auf dem Boden eine blaue Linie oder aber blaue Stelen auffallen, weißt du, dass hier der Nordkanal entlang läuft bzw. entlang laufen sollte.

Der Neusser Hafen

Gleich hinter dem Zeughaus liegt das Hafenbecken 1. Der Neusser Hafen entstand 1835 durch den Ausbau eines Seitenarms des Rheins und besteht aus insgesamt fünf Hafenbecken. Für Neuss stellte der Hafen einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Viele Fabriken und Lagerhäuser siedelten sich hier an, um die gute Infrastruktur der Stadt zu nutzen.

Wo heute eine Strandbar, ein Multiplex-Kino und das sogenannte Kopfgebäude ansässig sind, haben in längst vergangenen Tagen Hafenarbeiter die Schiffe be- und entladen. Daran erinnern noch die beiden Hafenkräne vor dem „Haus am Pegel“. In diesem Gebäude, das direkt an der Pegeluhr steht, war damals das Zollamt untergebracht. Auf der Treppenanlage am Kopf des Hafenbeckens lässt es sich im Sommer mit Blick auf den Hafen ausruhen.

Neuss Sehenswürdigkeiten
Das Hafenbecken 1
Neuss Hafen
Die Hafenkräne vor dem ehemaligen Zollamt

Mein Fazit zu Neuss

In Neuss wurden nicht nur bei dem Brand während des Kölner Krieges, sondern auch während des Zweiten Weltkrieges viele Gebäude stark beschädigt oder gar zerstört. Doch es sind immer noch etliche Sehenswürdigkeiten und Monumente übriggeblieben, die die bewegte Geschichte der Stadt belegen. Sie sind alle fußläufig zu erreichen und lassen sich sehr gut bei einem Spaziergang durch die Stadt erkunden.

In Neuss werden auch diverse Führungen angeboten, zum Beispiel „Heilige, Hexen, Heldinnen“ oder „Neuss mit Sprichwörtern erklärt“. Wenn du eine der Führungen buchen möchtest, kannst du das auf der Homepage von Neuss tun.

Um Neuss herum gibt es ebenfalls viele sehenswerte Orte und schöne Ausflugsziele. Es lassen sich auch wundervolle Fahrradtouren im Rhein-Kreis-Neuss unternehmen. So endet zum Beispiel der Erft-Radweg in Neuss, da hier die Erft in den Rhein mündet.

Falls du den Stadtrundgang gerne nachgehen möchtest, dann kannst du dir die Details auf komoot.de herunterladen.

Neuss Rosengarten
Rosengarten in Neuss

Wie haben dir die Neusser Sehenswürdigkeiten gefallen? Welches beeindruckt dich am meisten? Hast du Neuss bereits einmal ausgiebig besichtigt? Ich freue mich über deine Meinung. Bitte hinterlasse doch dein Feedback unten als Kommentar. Vielen Dank.

Du suchst nach weiteren Ausflugstipps für NRW? Wie wäre es mit einem Besuch der Burg Linn im historischen Krefeld-Linn?

Du liebst Wanderungen? Dann probiere doch mal den Rundwanderweg Eignerbach um den Kalksteinbruch in Velbert.

Im mittelalterlichen Hilpoltstein haben wir viele wunderschöne Fachwerkhäuser und die Ruine der ehemaligen bedeutenden Reichsburg bewundern können.


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